News Bild Jetzt auch in Straubing: Niederlassung der „Daughters of Mary“

Jetzt auch in Straubing: Niederlassung der „Daughters of Mary“

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Die Kongregation der Daughters of Mary hat nun eine Ordensniederlassung in Straubing. Bischof Rudolf kam, um das Haus der Schwestern zu segnen.  "Herr unser Gott, am heutigen Tag haben wir allen Grund, dir zu danken. Diese Ordensniederlassung, die heute ihrer Bestimmung übergeben wird, soll den Schwestern der "Kongregation der Daughters of Mary" helfen, deinen Auftrag zu erfüllen. Gib dieser Ordensniederlassung deinen Segen und hilf, dass alles, was in diesem Haus geschieht, dem geistlichen Wachstum deiner Kirche dient" betete Bischof Rudolf Voderholzer.

Es war eine kleine Runde, die sich im Mühlweg 26, oberhalb der Bäckerei Laumer zum Gottesdienst mit Bischof Rudolf versammelt hatte. Seitens der Kirche waren Dekan Johannes Plank, Pfarrer Franz Alzinger und Ordinariatsrätin Maria-Luisa Öfele gekommen. Das Klinikum Sankt Elisabeth vertraten Geschäftsführer Dr. Christoph Scheu, Pflegedirektor Xaver Knott und Stationsleitung Bettina Kanert. Sie alle freuten sich über die Niederlassung der " Kongregation der Daughters of Mary", zu der Sr. Else, Sr. Amoratha und Sr. Krupa gehören.  Teilweise arbeiten sie bereits im Klinikum Sankt Elisabeth, teilweise im Klinikum Zweibrücken. Auf  Dauer sollen jedoch in Kürze drei Schwestern fest in Straubing sein.

Anna Schäffer – gute Patronin für Schwestern im Krankendienst

Bischof Rudolf freute sich am Beginn der Gottesdienstfeier, dass auf diesen Tag der Gedenktag der Heiligen Anna Schäffer, der jüngsten Heiligen im Bistum Regensburg fällt. Für die Schwestern "Daughters of Mary" sei es wunderbar, dass nun nach der Arbeitsstelle auch eine Wohnung gefunden werden konnte, in der man auch eine kleine Anbetungskapelle integrieren konnte. Die Erläuterungen des Bischofs wurden vom startenden Hubschrauber auf dem Dach des in unmittelbarer Nähe gelegenen Klinikums begleitet - und der Bischof  bat spontan, dass man da gleich ein Gebetsanliegen mittragen könne für die Kranken und Leidenden. In seiner Predigt ging er auf die Tagesheilige Anna Schäffer ein. "Anna Schäffer, die in die Welt hinaus wollte um das Evangelium zu verkünden wurde auf einen kleinen Raum beschränkt"  erinnerte der Bischof an den schweren Weg. Aber durch das Gebet habe Anna Schäffer eine bewundernswerte Geduld geschenkt bekommen. Und viele Hilfesuchende, die zu ihr kamen wurden von ihr getröstet und gestärkt. " Sie ist eine gute Patronin für Schwestern, die im Krankendienst arbeiten" betonte er. Gleichzeitig erinnerte er auch an den Seligen Eustachius Kugler, der ein langes, erfülltes, aber auch schweres Leben hatte. Durch einen schlimmen Unfall als Handwerker wurde er gehbehindert und beinahe hätten ihn die Barmherzigen Brüder deshalb nicht in ihren Orden aufgenommen. Heute ist er einer der größten und bedeutendsten Ordensbrüder.

 

Bischof Rudolf sieht es als Fügung, dass das Bistum zwei solche Heilige/Selige hat, deren Stärke im Dienst an den Kranken lag. "Diese beiden werden mithelfen, dass auch die "Daughters of Mary" in ihren Dienst hineinwachsen" resümierte er und überreichte jeweils ein Bild der Heiligen und des Seligen sowie eine Büste von Anna Schäffer für die neuen Räume. Diese wurden im Anschluss gesegnet und mit Weihwasser besprengt. Den Abschluss der Eucharistiefeier bildete die Einsetzung der konsekrierten Hostie in den neuen Tabernakel der Hauskapelle.

Sorge für die Kranken

Als Hausoberin hatte Sr. Else einen herzlichen Willkommensgruß für die Gäste parat und betonte: "Ich stehe vor Gott mit dankbarem Herzen, Gott lobend und dankend für dieses wundervolle Geschenk für die Töchter Mariens, aus der Kristu Raja Provinz. Sie erklärte, dass die Töchter Mariens eine missionarische Frauenkongregation  der Syro-Malankara-katholischen Kirche, einer indischen, mit Rom unierten Ostkirche.  1938 in Kannyakumari in Tamil Nadu Süd-Indien gegründet mit dem Ziel, Gottes Wort den Nicht-Christen zu verkünden und für die Einheit der Christen zu arbeiten. Die Arbeit der Kongregation ist vielfältig: die Pflege von alten und kranken Menschen, armen Kindern und wenn nötig auch die Pflege zu Hause und am Bahnhof. "Ein wichtiges Apostolat für uns ist die Sorge für die Kranken. Wir dienen den Armen, den Bedürftigen in den Slums durch Entwicklungsprojekte. Wir arbeiten auch in der Bildung der Erwachsenen in abgelegenen Dörfern" resümierte Sr. 

Else.

 

Daughters of Mary

Insgesamt gehören 1000 Schwestern in sechs Provinzen zu den "Daughters of Mary", die in Indien, in Ägypten, in Afrika und in anderen Ländern arbeiten. Sr. Else dankte dem Bischof für die Segnung des Hauses und der Erlaubnis, das Allerheiligste im Tabernakel der Kapelle aufbewahren zu dürfen. "Jesus im Allerheiligsten ist unsere Kraft und unser Leben ist eng mit der Eucharistiefeier verbunden" erklärte sie. Dank sagte sie auch an die Vertreter des Klinikums für die Gelegenheit, den kranken Mensch hier dienen zu dürfen.  Es sei nicht nur ein Job, sondern die Schwestern möchten durch ihre Liebe zeigen, dass Gott jeden Menschen liebt. Abgerundet wurde die Feierstunde mit einem gemeinsamen Imbiss in der Bäckerei Laumer.