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Infoveranstaltung der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme

Sucht – betrifft auch die Familie

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Wie kann ich helfen, wenn ich selbst Hilfe benötige? Suchtprobleme betreffen meist nicht nur einzelne Menschen, sondern auch nahestehende Personen wie den Partner oder die Familie. Ohnmacht, Hilflosigkeit, Überforderung oder gar Depression – Freunde und Familie von Suchtkranken befinden sich oft in einer verzwickten Lage. Sie möchten ihren Liebsten eine Stütze sein und vergessen dabei ihre eigene Gesundheit. Da sie von der Suchterkrankung nicht unmittelbar betroffen sind, warten sie lange, bis sie sich Unterstützung suchen. Schuldgefühle oder Scham tun ihr Übriges dazu. Eine Infoveranstaltung der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme am Freitag, den 26. November, bietet Orientierung für Angehörige von Suchtkranken. 

„Was kann ich tun?“; „Ist es meine Schuld?“; „Wie kann ich mir Hilfe suchen, wenn doch mein Partner oder meine Partnerin Hilfe benötigt?“: Fragen über Fragen, mit denen sich die Angehörigen quälen. Personen aus dem nahen Umfeld leiden besonders darunter, wenn Betroffene trotz guter Vorsätze und Versprechungen erneut zum Suchtmittel greifen. Fortschritte sind Lichtblicke, die Hoffnung geben, gleichwohl sind Rückschläge umso schwerer zu verkraften. Machtlosigkeit breitet sich aus. Schon bald bestimmt die Sucht auch den Alltag der Angehörigen, die sich selbst immer mehr zurücknehmen und dabei psychische oder physische Probleme entwickeln. 

Die Caritas Fachambulanzen für Suchtprobleme im Bistum Regensburg haben sich zum Ziel gesetzt, Familien und Freunden von Suchtkranken schnell und effektiv zu helfen. An allen zwölf Fachambulanzen werden kostenlose Einzel- oder Gruppengespräche angeboten. Zudem finden wiederkehrende Informationsveranstaltungen statt, in denen Angehörige Verhaltenstipps erhalten und über entsprechende Hilfsangebote informiert werden.

Monika Gerhardinger, Suchtberaterin an der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme in Regensburg, gibt den Angehörigen Orientierungshilfen an die Hand und erklärt, wie sinnvolle Unterstützung aussehen kann.

Die nächste kostenlose Informationsveranstaltung findet am Freitag, den 26. November, von 16.30 bis 18.00 Uhr, in der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme in Regensburg, Hemauerstraße 10c statt. Um vorherige Anmeldung aufgrund begrenzter Plätze wird gebeten. Die aktuell geltenden Hygieneregelungen sind zu beachten. Weitere Informationen finden Sie unter www.suchtambulanz-regensburg.de.

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