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In Saal an der Donau fand zum 14. Mal die Passionsprozession statt

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Am Nachmittag des Palmsonntag hat in Saal an der Donau zum 14. Mal die traditionelle Passionsprozession stattgefunden. Zahlreiche Gläubige säumten die Straßen, als sich die Prozession trotz Regens und Windes mit 13 lebensgroßen Darstellungen des Passionsgeschehens über die Straßen der niederbayerischen Gemeinde bewegte. Allein der Zug mit dem schier unübersehbaren Feld an Figuren, Kreuzen sowie Engeln und Fahnen auf den Holzstangen ist mehrere hundert Meter lang. Drei Bläsergruppen begleiteten das geistliche Tun mit andächtigen Chorälen. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der sich mit zahlreichen Geistlichen an der Prozession beteiligte, zeigte sich von der gesamten Atmosphäre ergriffen und tief bewegt. Nach etwa einer halben Stunde erreichte die Passionsprozession die Pfarrkirche Christkönig, die Bischof Rudolf Graber 1963 geweiht hatte.

Träger der Passionsprozession ist der in Saal beheimatete Passionsspielkreis. Die erste Prozession hatte 1996 stattgefunden. Vor sechs Jahren hatte Erzbischof Gerhard Ludwig Müller an der geistlichen Veranstaltung teilgenommen. Passionssprecher Peter Buberger begrüßte die vielen Geistlichen des Dekanats sowie die Ordensleute aus dem Benediktinerkloster Weltenburg und die Franziskanerinnen aus Mallersdorf. Besonders dankte er Bischof Dr. Rudolf Voderholzer für seine wiederholte Teilnahme.

Der Bischof gab seiner Freude Ausdruck, dass im Bistum Regensburg diese Tradition in Saal wieder aufgenommen wurde. Dies sei Ausdruck lebendigen Glaubens. Er habe keinen Augenblick gezögert, auf die Einladung erneut einzugehen und an der Prozession teilzunehmen. Außerdem sprach der Bischof die Hoffnung aus, dass die Teilnehmer Stärkung erfahren würden, das Kreuz zu tragen, das jeder zu tragen hat. Andreas Weiß, Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Saal, dankte Bischof Voderholzer für seine „ermunternden Worte“. Über ihn wüssten sich die Gläubigen mit Papst Franziskus und über Papst Franziskus mit allen Christen auf der Erde verbunden. Schließlich endete die Prozession mit einen gemeinsamen Gebet und einem Festgeläut an der Christkönigskirche.