News Bild „In Christus ist der Menschheit der Schlüssel zum eigenen Verstehen gegeben“ - Weihbischof Reinhard Pappenberger feiert Pontifikalamt zur Eröffnung der Wolfgangswoche

„In Christus ist der Menschheit der Schlüssel zum eigenen Verstehen gegeben“ - Weihbischof Reinhard Pappenberger feiert Pontifikalamt zur Eröffnung der Wolfgangswoche

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Zu Beginn des Gottesdienstes erhob Weihbischof Reinhard Pappenberger den Wolfgangsschrein, in dem sich die Reliquien des heiligen Wolfgang – des Regensburger Diözesanpatrons – befinden. Anschließend wurde der Wolfgangsschrein in der Basilika St. Emmeram vor dem Altar aufgestellt. Dort ist er eine Woche lang bis zum Samstag zur Verehrung ausgestellt. Musikalisch umrahmt wurde das Pontifikalamt vom Basilika-Chor St. Emmeram, der unter der Leitung von Matthias Schlier die Messe in G-Dur für Soli, Chor und Orchester von Franz Schubert zu Gehör brachte.

In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof an Johannes den Täufer. Er erklärte, dass die Menschheit immer wieder in die Versuchung des Personenkults gerate. Johannes der Täufer habe das am eigenen Leib erfahren, denn viele Hoffnungen und Erwartungen seien mit ihm persönlich verbunden worden. Doch, so betonte Weihbischof Pappenberger, „er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen. Und er verstand sich selber als Wegbereiter für einen der nach ihm kommt“. Im Gedenken an Johannes den Täufer sollte man daher nicht so sehr auf den Menschen schauen, sondern auf Christus blicken, so Weihbischof Pappenberger. „Jede Zeit – auch unsere – steht in der Versuchung, sich zu sehr an Menschen zu wenden. Und auch unsere Zeit kennt eine Vielzahl an Heilsversprechungen und von neuen Göttern. Dagegen glaubte und glaubt die Kirche: Nur Christus, der für alle starb und auferstand, schenkt den Menschen Licht. In Christus ist der Menschheit der Schlüssel, der Mittelpunkt und das Ziel zum eigenen Verstehen gegeben.“