News Bild Immer wieder erzählen Menschen begeistert vom Besuch Benedikts! Oberbürgermeister Wolbergs: Der Papstbesuch hätte nicht friedlicher verlaufen können

Immer wieder erzählen Menschen begeistert vom Besuch Benedikts! Oberbürgermeister Wolbergs: Der Papstbesuch hätte nicht friedlicher verlaufen können

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In einer Mischung aus Gelöstheit und echter Dankbarkeit hat am Montagabend am Kreuz auf dem Islinger Feld das Gebet anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. vor exakt zehn Jahren exakt an diesem Ort stattgefunden. Am 12. September 2006 war der Heilige Vater während seines zweiten Deutschlandbesuchs in seiner Heimat Regensburg gewesen, um die Christen in ihrem Glauben zu bestärken.

Am Montagabend nun waren rund 500 Gläubige aus den umliegenden Pfarreien singend und betend in einer Sternwallfahrt zu dem Hügel gepilgert, auf dem das Kreuz weit ins Land grüßt, unter dem der Papst den Hauptgottesdienst zelebriert hatte. Bischof Rudolf Voderholzer stand dem Gebet vor. Auch Regensburgs Bürgermeister Joachim Wolbergs war gekommen und hatte sich an der Sternwallfahrt vorab beteiligt.

 

Durch den Besuch Benedikts Stärkung gefunden

In seiner Predigt erklärte Bischof Voderholzer, dass immer wieder Menschen ihm gegenüber begeistert erzählen, dass sie durch den Besuch Benedikt XVI. in Regensburg Stärkung gefunden haben: „Für uns war es eine Ehre, dass der erste Glaubenszeuge, der Papst, zu uns gekommen ist.“ Dass wer glaubt, nie allein sei, spiegele das Wesen des christlichen Glaubens wieder. Der Bischof erinnerte daran, dass Papst Benedikt diesen Satz ursprünglich in einer Ansprache auf dem Petersplatz gesprochen habe, und zwar in dem Sinne, dass die Gemeinschaft mit Gott selbst die Grenzen des Todes überwinde.

 

Die Worte könnten nicht aktueller sein

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs hob in einem Grußwort hervor, dass der Papstbesuch in Regensburg „nicht friedlicher hätte verlaufen können“. Die Menschen hätten genau das gelebt, wovon Benedikt in seiner Botschaft des Friedens gesprochen hatte. „Das sind Worte, die heute nicht passender und aktueller sein könnten“, sagte der Oberbürgermeister weiter. Der Besuch und die damit einhergehende Botschaft, friedlich miteinander zu leben, seien etwas ganz besonderes gewesen, „und das gilt übrigens unabhängig davon, welchen Glaubens jemand ist“. Mehrere Tage lang habe die Stadt im Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit gestanden, erinnerte Oberbürgermeister Wolbergs.

 

Es gab gekühlte Getränke und Stangerln

Anschließend gab es gekühlte Getränke und Stangerln – und viele gute Gespräche unter den Teilnehmern der Andacht. Viele positive Erinnerungen an die bewegenden Tage vor einem Jahrzehnt kamen auch in diesem Rahmen wieder auf. Auch innerlich klangen Töne und Worte des Mottoliedes von 2006 nach: „Wer glaubt, ist nie allein.“ Es war zuvor während der Andacht erneut angestimmt worden.

Mehr Bilder sehen Sie in unserem Bilderalbum zum Gebet am Kreuz 2016.