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Hörerprogramm von radio horeb im August. Eine Auswahl

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Sie stehen am Anfang Ihrer Ehe – und wollen konkrete Tipps erhalten, wie eine christliche Ehe langfristig glücklich werden kann? Oder Sie fragen sich gerade jetzt in der Urlaubszeit, wie Sie das Tempo in Ihrem Leben reduzieren und innerlich freier werden können. Das Hörerprogramm von radio horeb hat auch im August einiges zu bieten. Lassen Sie sich zum Beispiel mitnehmen auf eine geistige Wallfahrt ins Heilige Land. Oder erfahren Sie, wie die katholische Kirche in der ehemaligen Sowjetunion nach jahrzehntelangem Untergrund-Dasein wieder auflebt. Und was sagt das katholische Lehramt eigentlich über das Böse in der Welt? Die Katechesenreihe „Mein Gott und Walter“ erklärt. Eine Auswahl aus dem Hörerprogramm im August:
 

Samstag, 7. August, 16.30 Uhr

Der Pater! - 10 Tipps für junge Eheleute, mit Pater Martin Wolf OMI

Mit den berühmten Schmetterlingen im Bauch scheint für frischverliebte Paare am Anfang einer Ehe alles ganz leicht. Dass sich dies jemals ändern könnte, kann und will man sich nicht vorstellen. Doch die Erfahrungen vieler, auch gläubiger Ehepaare lehren leider etwas anderes. Sind die Schmetterlinge verflogen, kommt der Alltag und mit ihm natürlich auch Probleme. Unvorbereitet können Konflikte schnell zu tiefen Gräben und manchmal sogar zur Zerrüttung einer Ehe führen. Umso wichtiger ist daher die Frage: Was kann man am Anfang einer Beziehung, am Anfang einer Ehe tun, um ein tragfähiges Fundament für spätere Jahre zu legen? Pater Martin Wolf geht dieser Frage nach und liefert mit zehn konkreten Tipps für junge Eheleute ein geeignetes Rüstzeug, um eine christliche Ehe langfristig glücklich werden zu lassen.  
 

Standpunkt - Sonntag, 8. August, 20:00 Uhr

30 Jahre Aufleben der Kirche nach der Sowjetherrschaft, mit Bischof Joseph Werth SJ

Im Jahr 1991 leben die Katholiken in der damaligen Sowjetunion bereits seit 70 Jahren ohne sichtbare katholische Kirche. 70 Jahre lang gab es keine Kirchen, keine Bischöfe und keine Priester. Die Menschen mussten ohne Heilige Messe und Sakramente leben - das ist für uns kaum vorstellbar. Im April 1991 kommt es dann zu einer Neuerrichtung der katholischen Strukturen, die der heutige Bischof von Nowosibirsk, Joseph Werth SJ, als ein "vom Himmel geschicktes Geschenk" bezeichnet. In den folgenden 30 Jahren lebt die Kirche in Russland dann immer mehr auf. Zu Gast im Standpunkt ist der deutschstämmige Bischof Joseph Werth SJ, der in der ehemaligen Sowjetunion geboren ist und von der katholischen Untergrundkirche geprägt wurde. Wir wollen uns mit ihm daran erinnern, wie die katholische Kirche in den letzten 30 Jahren, auch mit Hilfen aus der ganzen Welt, wiederbelebt wurde und karitative Projekte ins Leben gerufen werden konnten. Und wir blicken in die Gegenwart, denn unsere Glaubensgeschwister brauchen weiterhin unsere Solidarität und Unterstützung!
 

Credo- Donnerstag/Freitag, 12./13. August, 20:30 Uhr                                     

"Denn lebendig ist das Wort Gottes" (Hebr 4,12), mit Dr. Margarete Eirich

"Es ist in der Tat wesentlich, alles dafür zu tun, dass einige Gläubige darauf vorbereitet werden, authentische Verkünder des Wortes zu sein. Hierfür braucht es eine angemessene Ausbildung", schreibt Papst Franziskus in seinem Motu proprio zur Einführung des Sonntags des Wortes Gottes. Diese beiden Sendungen verstehen sich als Beitrag für eine solche Vorbereitung und Weiterbildung. Die Theologin Margarete Eirich erinnert daran, dass das Wort Gottes vorzutragen keine Nebensache ist. Im Gegenteil ist dies ein wesentlicher und ausgesprochen fruchtbarer Teil der Heiligen Messe. Sie gibt Anregungen für diesen wertvollen Dienst am Wort Gottes, stellt die lehramtlichen Aussagen dazu vor und erläutert, warum der Lektorendienst in der Kirche so wichtig ist. Und ganz nebenbei vertiefen beide Sendungen das Verständnis für die Heilige Messe und die grundsätzliche Bedeutung des Wortes Gottes im Leben der Kirche. Daher sind sie auch nicht nur für Gläubige, die diesen Dienst bereits ausüben, sondern für alle Getauften eine wertvolle Quelle für das geistliche Leben.                                  
 

Lebenshilfe - Donnerstag, 12. August, 10:00 Uhr                  

"Fülle in Stille". In der Einsamkeit zur eigenen Mitte finden mit Helmut Haffner

Ein gestresster Stadtmensch geht für einige Zeit in die Einöde auf einer Alm, um zu erfahren, wie ein Leben ohne Strom und Fernsehen zu bewerkstelligen sei. Aus einem Aufenthalt werden zehn Aufenthalte in zehn aufeinander folgenden Jahren. Die Almzeiten fordern Helmut Haffner heraus: Es geht nicht nur um die Bewältigung der täglichen Arbeiten mit einfachen Hilfsmitteln. Ein seelischer Prozess kommt in Gang und die Seele wird langsam frei für innere Erfahrungen und neue Erkenntnisse. Welche Erfahrungen und Erkenntnisse dies sind, beschreibt uns Helmut Haffner in der heutigen Lebenshilfe. Der einst emsige Geschäftsreisende ist heute Ikonenmaler, hält Vorträge, schreibt und gibt Kurse in Ikonenmalerei.
 

Grundkurs des Glaubens - Freitag, 20. August, 14:00 Uhr                                      

Mein Gott und Walter - Episode 9: Das Böse, Kaplan Dr. Johannes Maria Schwarz

Das Böse übt auf die Menschen eine seltsame Faszination aus. In der Welt, die wir kennen, gehört es dazu und scheint sogar die Bedingung für die Freiheit des Menschen zu sein. Ist das wahr? Und wie kommt das Böse überhaupt in die Welt, wenn Gott doch gut ist? Der christliche Glaube hat das Phänomen des Bösen niemals ignoriert – weder seine Auswirkungen für den Menschen und die Welt noch seine Abgründigkeit. In der neunten Episode der Katechesenreihe „Mein Gott und Walter“ legt Kaplan Johannes Maria Schwarz uns verständlich dar, was das katholische Lehramt über das Böse sagt. Denn nur, wenn wir um das Böse wissen und es vom Guten zu unterscheiden lernen, können wir uns dem wahrhaft Guten zuwenden und gut handeln.


Spiritualität - Montag, 23. August, 14 Uhr:

Das Heilige Land entdecken – eine spirituelle Reise: See Genezareth mit Diakon Michael Wielath
 
Diakon Michael Wielath nimmt uns mit auf eine geistige Wallfahrt ins Heilige Land. Israel wird auch das fünfte Evangelium genannt, weil wir durch die Landschaft und die Orte der Heiligen Schrift die Botschaft der vier Evangelien noch tiefer verstehen können. Michael Wielaths erste Etappe auf der spirituellen Reise in das Heilige Land ist der See Genezareth. Es ist ein geistlich wichtiger Ort, der mit vielen bedeutenden Begebenheiten aus dem Neuen Testament verbunden ist: Berufung der ersten Jünger, Brotvermehrung, Stillung des Seesturms, Erscheinung des auferstandenen Christus und vieles mehr. Lassen Sie sich mitnehmen an diesen wunderschönen Ort!
 

Über radio horeb

radio horeb ist ein Sender mit katholischem Profil. Liturgie (täglich Hl. Messe, Stundengebet und Rosenkranz), Katechese und Verkündigung sowie Lebenshilfe, Soziales und Spiritualität sind Hauptbestandteile des Programms. Ehrenamtliche Mitarbeiter gestalten die Sendungen mit. radio horeb ist rechtlich und wirtschaftlich unabhängig. Der Sender finanziert sich ausschließlich durch freie Spenden, es gibt keine kommerzielle Werbung. radio horeb ist deutschlandweit über Astra, DAB+, Kabel, Internet und Phonecast empfangbar.
Weitere Infos zum Sender erhalten Sie unter www.horeb.org.                                

 

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