News Bild Graf Lerchenfeld: „Wir sind offen gegenüber allen, die bei uns mitarbeiten wollen“

Graf Lerchenfeld: „Wir sind offen gegenüber allen, die bei uns mitarbeiten wollen“

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(pdr) Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg hat in einem Schreiben an den Heiligen Vater seine Freude darüber ausgedrückt, dass Benedikt XVI. die Diözese Regensburg während seiner Pastoralreise, die in seine bayerische Heimat führt, besucht. Außerdem berichtet das Schreiben von der guten Zusammenarbeit zwischen Bischof Gerhard Ludwig, den Priestern der Diözese und den engagierten katholischen Laien, „die zu einer allgemeinen, geistlichen Belebung im Bistum geführt hat“. Das erklärte Graf Philipp von und zu Lerchenfeld, Vorsitzender des Diözesankomitees, während einer Pressekonferenz vor Journalisten anlässlich des bevorstehenden Papstbesuchs.

Graf von und zu Lerchenfeld teilte außerdem mit, dass er als Vorsitzender des Diözesankomitees zusammen mit seinen Stellvertretern, Ingrid Wagner und Michael Maier, dem Heiligen Vater während des Gottesdienstes auf dem Islinger Feld ein Geschenk überreichen werde: eine Statue des heiligen Wolfgang, des Patrons des Bistums Regensburg. In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder des Diözesankomitees in ihren Verbänden und Geistlichen Gemeinschaften eine Kollekte gehalten, deren Ergebnis im Rahmen der Gabenprozession auf dem Islinger Feld dem Heiligen Vater übergeben werden soll. Die Kollekte kommt dem Hilfswerk des Heiligen Stuhls, Cor Unum, zugute.

Graf Lerchenfeld betonte, dass das Diözesankomitee „von unserem Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller von Anfang an in die geistliche Vorbereitung des Papstbesuchs eingebunden“ wurde: „Wir freuen uns, dass die geistliche Aufbruchsstimmung im ganzen Bistum durch den Besuch des Heiligen Vaters noch verstärkt wird.“ Anderseits distanzierte sich der Vorsitzende „von allen störenden Aktionen im Vorfeld und während des Pastoralbesuchs“. Zwar stellten sich manche Menschen bewusst außerhalb der Kirche. „Wir aber sind grundsätzlich sehr offen gegenüber allen, die bei uns mitarbeiten wollen“, sagte der Vorsitzende. Leider jedoch sei „noch niemand auf uns zugetreten“. Nach dem Besuch des Heiligen Vaters werde es ebenfalls ein großes Anliegen sein, die Kräfte, die bereit sind konstruktiv mitzuarbeiten, einzubinden: „Es versteht sich von selbst, dass diese Kräfte auch den Willen haben müssen, unserer Gemeinschaft nicht zu schaden, sondern sie zu bereichern.“ (ven)