News Bild Gottesdienst mit Kerzenopfer im Regensburger Dom

Gottesdienst mit Kerzenopfer im Regensburger Dom

Home / News

(pdr) Zwei Tage vor dem Start der Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting feierte Pfarrer Hannes Lorenz, Geistlicher Beirat der Wallfahrt, am heutigen Tage, in der Johann-Michael-Sailer-Kapelle im Hohen Dom St. Peter in Regensburg eine Heilige Messe. Zur Mitfeier kamen zahlreiche Gläubige, die sich der Wallfahrt verbunden fühlen, die schon einmal mitgegangen sind oder die in diesem Jahr nicht teilnehmen können. Vor dem benachbarten Marienaltar im südlichen Seitenschiff des Doms wurde zu Beginn des Gottesdienstes eine Kerze entzündet, die während der gesamten Zeit der Wallfahrt brennen und an die Pilger, die unterwegs sind, erinnern soll.

„Das Kerzenopfer bringt unser Gebet zum Ausdruck, mit dem wir Gott bitten, dass die Wallfahrt auch in diesem Jahr gelingt“, erklärte Pfarrer Lorenz. Bei einer Wallfahrt, an der rund 9000 Menschen teilnehmen, sei es „nicht ganz selbstverständlich, dass immer alles gut geht“, so Pfarrer Lorenz.

Am kommenden Donnerstag, 24. Mai, startet dann die 178. Regensburger Diözesanfußwallfahrt. Die zweitgrößte Fußwallfahrt in Europa steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Ernte ist groß und wartet auf Arbeiter“. Sie dauert bis Sonntag, 27. Mai. Bereits am Samstag, 26. Mai, werden die Pilger gegen 10 Uhr in Altötting einziehen, erwartet werden ca. 9500 Fußwallfahrer aus dem Bistum Regensburg sowie aus ganz Deutschland. Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller wird den Abschlussgottesdienst am Pfingstsamstag in der St. Anna-Basilika ab ca. 10 Uhr feiern.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Fußwallfahrt ist nicht erforderlich. Am Donnerstag, 24. Mai, wird die Fußwallfahrt mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Alberts Magnus in Regensburg eröffnet. Zwischen 6.45 und 7.45 Uhr werden vom Hauptbahnhof Regensburg Sonderbusse eingesetzt, die die ankommenden Pilger zu St. Albertus fahren. An diesem Donnerstag fährt ein Sonderzug für die Pilger um 4.27 Uhr in Marktredwitz ab. Weitere Zusteigemöglichkeiten sind Wiesau (4.42 Uhr), Windischeschenbach (4.58 Uhr), Neustadt (5.08 Uhr), Weiden (5.17 Uhr), Luhe-Wildenau (5.26 Uhr), Wernberg (5.34 Uhr), Pfreimd (5.42 Uhr), Nabburg (5.49 Uhr), Schwarzenfeld (5.57) und Schwandorf (6.05 Uhr).
Bei St. Albertus verlässt der Pilgerzug dann nach dem Gottesdienst ab ca. 8 Uhr die Domstadt. Der erste Rastort für die Pilger ist Mangolding, von wo ab Sonderzüge nach Sünching gehen. Ab Sünching verläuft die Wallfahrt zeitlich wieder wie bisher üblich. Die Pilger sollten sich bereits vorab an den gekennzeichneten Verkaufsstellen in der Nähe von St. Albert Fahrkarten für die Bahnfahrt besorgen. Jeder Pilger erhält ein Privatquartier für die Übernachtungen. Die Wallfahrer werden mit Omnibussen in die Übernachtungsorte gebracht sowie dann an den Ausgangsort zurückgebracht. Das Gepäck wird von Belgeitfahrzeugen transportiert. Die Pilger erhalten Hinweiszettel und Pilgerzeichen. Sie können während der Wallfahrt bei 15 Priestern beichten, welche im Pilgerzug am Ende der Prozession gehen.

Der Pilgerzug fährt am Samstag von Altötting nach Marktredwitz zurück. Für Wallfahrer, die bis Pfingstsonntag bleiben, werden Busse zur Rückfahrt nach Regensburg und Weiden eingesetzt. Weitere Informationen im Internet unter

www.regensburger-fusswallfahrt.de