News Bild Georg Ratzinger: „Mein Bruder, der Papst“ - Buchpräsentation im Regensburger Institut-Papst-Benedikt XVI.

Georg Ratzinger: „Mein Bruder, der Papst“ - Buchpräsentation im Regensburger Institut-Papst-Benedikt XVI.

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Im Rahmen eines Pressegesprächs im Regensburger Institut-Papst-Benedikt XVI. stellte Bischof Gerhard Ludwig Müller am Dienstag zusammen mit Prälat Dr. Georg Ratzinger und dem Journalisten Michael Hesemann das neue Buch des ehemaligen Domkapellmeisters der Domspatzen vor. Es trägt den Titel „Mein Bruder der Papst“ und ist im Herbig Verlag München erschienen. Der Band ist in mehreren Interviewsitzungen, die Hesemann mit Georg Ratzinger führte entstanden. Bischof Müller bezeichnet das Buch als „hoch bedeutungsvoll, spannend und bewegend“.

In dem wohl bislang persönlichsten Portrait des Heiligen Vaters erzählt Georg Ratzinger aus dem Leben des Kirchenoberhaupts und schildert seine Lebensstationen: wie er in seiner Kindheit zum Glauben fand, über Schul- und Studienzeit hin zur Priesterweihe, sein theologisches Wirken, die Herausforderungen des Kardinalsamtes bis hin zur Wahl zum Papst. Rund 50 Bilder dokumentieren den Lebensweg des Heiligen Vaters von Kindesbeinen an bis in die Gegenwart. Das Buch beginnt mit einem Zitat von Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2008: „Seit dem Beginn meines Lebens war mein Bruder für mich nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein zuverlässiger Führer. Er stellte für mich immer einen Orientierungspunkt dar mit seiner Klarheit und seiner Entschlusskraft. …. Aber auch jetzt hilft mir mein Bruder mit seiner Ernsthaftigkeit, seiner Bescheidenheit und seinem Mut, jede Last zu ertragen“.

Bei der Lektüre der Neuerscheinung bewegten Bischof Gerhard Ludwig Müller drei grundlegende Tatsachen: Erstens die Selbstverständlichkeit mit der die beiden Brüder sich den katholischen Glauben vom Kindesalter an verschrieben. Ein Glaube, der auch bereits im Elternhaus vor dem Hintergrund einer christlichen Ehe vorgelebt wurde. Zweitens, dass beide im Priestertum ihre Berufung gefunden und diese stets als Gnade und nicht als Zermürbung begriffen haben. Und drittens die Einsicht, dass jeder, der sich am Intellekt von Papst Benedikt XVI. orientiert, zwangsläufig nur Bewunderung für den Heiligen Vater haben kann.