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Gemeinschaften aus der Diözese Regensburg besuchen Papst Benedikt

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(pdr) Auf Einladung von Papst Benedikt XVI. nahmen zahlreiche Mitglieder der Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen der Diözese Regensburg am Welttreffen der Bewegungen in Rom teil. Unter dem Motto „Die Schönheit, Christ zu sein, und die Freude, es mitzuteilen“ kamen zur Pfingstvigil auf dem Petersplatz über 400.000 Mitglieder solcher Bewegungen. Das Thema wurde angeregt durch die Worte Papst Benedikts XVI. in der Predigt bei seiner Amtsübernahme am 24. April 2005: „Es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium überrascht zu werden durch die Begegnung mit Christus. Es gibt nichts Schöneres, als ihn zu kennen und mit anderen über unsere Freundschaft mit ihm zu reden.“ Zu den aus der Diözese Regensburg gekommenen Gruppen zählten Mitglieder der Charismatischen Erneuerung, des Evangelisationswerks, des Cursillo, der Fokolare, der Familien mit Christus, der Schönstattbewegung, des Regnum Christi sowie der Jugend 2000. Einer der insgesamt sechs Busse der Jugend 2000 aus ganz Deutschland kam allein aus dem Bistum Regensburg. Die etwa 300 Jugendlichen feierten am Samstag am Grab des heiligen Philipp Neri unter anderem mit Kaplan Georg Gierl aus dem Bistum Regensburg die Heilige Messe. Als der Heilige Vater zur Liturgie am Pfingstsonntag einzog, zeigte sich ein Meer aus bayerischen Fahnen sowie aus Fahnen der Jugend 2000. Nach einer Stadtführung in Rom und einem Gebetsabend („Holy Hour“) kehrten die Regensburger Teilnehmer der Jugend 2000-Wallfahrt am späten Pfingstmontagabend müde, aber fröhlich zurück. Sie möchten auf alle Fälle dabei sein, wenn im September Papst Benedikt XVI. die Diözese Regensburg besuchen wird. Dann werden die Jugendlichen erneut die Gelegenheit haben, dem Stellvertreter Christi zu begegnen und daraus Kraft für die Sendung und den Auftrag als Christen in der Welt zu schöpfen.
Die Regensburger Pilgergruppe aus Charismatischer Erneuerung, Evangelisationswerk, Cursillo, Fokolar und Familien mit Christus setzte sich aus 53 Personen zusammen. Diese Gruppe feierte ebenfalls den Pfingstgottesdienst mit dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz, besuchte sodann verschiedene Patriarchalbasiliken, die Kallixtus-Katakomben und das Marienheiligtum Devino Amore. Sie verweilte je einen Tag in Assisi auf den Spuren der Heiligen Franziskus und Klara sowie in Loppiano, dem Lebenszentrum der Fokolarbewegung in der Nähe von Florenz. In der Pilgergruppe hatte die Gemeinschaft im Glauben und das Sich-gegenseitig-Beschenken durch Teilhabe an den Glaubenserfahrungen in den verschiedenen Bewegungen einen hohen Stellenwert. Es waren ein Diakon, Priester, Ordensleute, Ehepaare und Einzelpersonen und somit alle Stände der Kirche vertreten. Als Leiterin des Referates Orden und Geistliche Gemeinschaften begleitete Ordinariatsrätin María Luisa Öfele die Pilgergruppe. Diese Reise der Geistlichen Gemeinschaften war ein Schritt zu weiterem Wachstum der Gemeinschaft unter Gemeinschaften, das bereits 1993 mit regelmäßigen Treffen der Leiter begonnen hatte. Die Erfahrungen von Weltkirche, bunter Vielfalt, der Freude von lebendiger und junger Kirche, die Christus bekennt, ermutigte viele Teilnehmer zutiefst.
Die Bedeutung des Petrusdienstes wurde bei der zweieinhalbstündigen Vigilfeier durch das Eingehen des Papstes auf die Beiträge der Bewegungen verdeutlicht. In der Predigt über den Heiligen Geist sagte Papst Benedikt: „Liebe Freunde, ich bitte euch, noch mehr, noch viel mehr Mitarbeiter im weltweiten apostolischen Dienst des Papstes zu sein und Christus die Türen zu öffnen.“ Die Bewegungen seien aus dem Durst nach dem wirklichen Leben erwachsen. „Sie sind Bewegungen für das Leben in jeder Hinsicht.“ Und wenn man das Leben schützen wolle, müsse man „vor allem zum Quell des Lebens zurückfinden, dann müssen wir uns beleben lassen vom Heiligen Geist, dem schöpferischen Quell des Lebens“.
Auf Einladung des Päpstlichen Laienrates hatte das Leiterehepaar der Bewegung Familien mit Christus, Angelika und Diakon Franz-Adolf Kleinrahm, am vorgeschalteten zweiten Weltkongress kirchlicher Bewegungen und neuer Kommunitäten teilgenommen. 300 Delegierte von über 100 Bewegungen aus allen Kontinenten, doppelt so viele wie beim ersten Welttreffen 1998, berieten in der Nähe der Sommerresidenz von Papst Benedikt XVI. über Schritte zur kirchlichen Reife, die sich Papst Johannes Paul II. gewünscht hat.

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