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Zur NeuigkeitGemeinsame Trauer für Hinterbliebene nach Suizid
Wortgottesdienst in Regensburg
Regensburg, 4. November 2025
Wer einen Menschen durch Suizid verloren hat, trauert anders. Die Hinterbliebenen quälen neben Sehnsucht und Trauer oft auch Vorwürfe und Schuldgefühle. Am Sonntag, den 16. November, sind sie zu einem Gottesdienst eingeladen, um dort Trost, Unterstützung und Gemeinschaft zu erfahren.
Etwa 10.000 Menschen in Deutschland sterben jährlich durch Suizid. Zurück bleiben Eltern, Kinder, Partner und Freunde – fassungslos, ratlos und oft sehr allein. Aus diesem Grund gibt es einmal im Jahr in Regensburg einen ökumenischen Wortgottesdienst für Hinterbliebene nach Suizid. Er findet in diesem Jahr am Sonntag, den 16. November, um 17 Uhr, in der Kirche St. Franziskus, Kirchfeldallee 1, in Burgweinting statt.
Veranstalter sind die Beratungsstelle Horizont von Caritas und Diakonie, die Seelsorge im Bezirksklinikum und die Seelsorge für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen.
Hilfe für Betroffene und Angehörige
Die Beratungsstelle Horizont ist eine psychologische Beratungsstelle für Suizidprävention. Sie bietet seit 1987 professionelle Hilfe für Menschen in einer akuten suizidalen Krise sowie aus deren Umfeld. Angehörige und andere Bezugspersonen sind in solchen Fällen oft überfordert und suchen schnelle Hilfe. Rechtzeitige professionelle Hilfe und das Wissen um Hilfsmöglichkeiten können Leben retten.
(kw)





