News Bild Gemeinsam friedvoll feiern – Der Abschlussgottesdienst der Ministrantenwallfahrt mit Weihbischof Josef Graf

Gemeinsam friedvoll feiern – Der Abschlussgottesdienst der Ministrantenwallfahrt mit Weihbischof Josef Graf

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5.500 Minis aus dem Bistum Regensburg suchten sich zum letzten Mal in dieser Miniwallfahrt einen Platz auf dem Marmorboden der beeindruckenden Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom, um das Pontifikalamt zum Abschluss der internationalen Ministrantenwallfahrt 2018 nach Rom mitzuerleben. Bis an den Rand gefüllt, mit Lichtershow, Band, einer zusätzlichen Mittelbühne, LED-Leinwänden und Flachbildschirmen erstrahlte das kunstvolle Gotteshaus in vollem Glanze und vor allem voller Leben.

Trotz drückender Hitze, auch in der zuvor noch als kühl vermuteten Basilika, warteten die Ministranten geduldig und voller Vorfreude auf den Abschlussgottesdienst. Mit den Flachbildschirmen wurde das Warten durch einen Film über die Basilika deutlich verkürzt und sogar ganz interessant. Ebenfalls gab es die Möglichkeit, noch vor dem Gottesdienst die Beichte in den Seitenschiffen der Basilika bei den mitgereisten Priestern abzulegen.

Fünf Minuten vor Beginn der Messfeier haben sich Weihbischof Josef Graf und verschiedene Sprecher auf der Mittelbühne eingefunden, um sich dort gemeinsam auszutauschen und die Menge an einem kurzen Resümee der vergangenen Tage teilhaben zu lassen:

„Intensive Tage liegen hinter uns.“

„Intensive Tage liegen hinter uns. 5.500 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Regensburg haben neue Freundschaften geknüpft, Gemeinschaft erfahren und Weltkirche erlebt“, so begrüßte der erste Sprecher die vielen Kinder und Jugendlichen. Weihbischof Josef Graf nutzte die Gelegenheit um sich bei den ausgewählten Vertretern auf der Bühne über die Miniwallfahrt zu erkundigen. Auf der Mittelbühne versammelten sich deshalb ein Ministrant, eine Pfarrverantwortliche, ein Busbegleiter und eine Jugendreferentin. „Zuerst einmal möchte ich meine Freude ausdrücken, dass ich heute hier sein darf. Es ist schön, dass so viele Ministrantinnen und Ministranten zusammengekommen sind, um Gottesdienst zu feiern“, sprach Weihbischof Graf und wendete sich einem Ministranten zu: „Mich würde von Dir interessieren, was dich in diesen Tagen am meisten fasziniert hat“.

Die Antwort darauf fiel dem nicht schwer. Vor allem gefiel ihm, dass so viele Minis „friedvoll auf dem Petersplatz“ zusammenkamen, die „tolle Stimmung“ und, dass „Jugendliche aus so vielen verschiedenen Diözesen und Ländern miteinander gefeiert haben. Das war so richtig klasse!“

Dankbarkeit

Der Pfarrverantwortliche sprach mit Weihbischof Josef Graf darüber, ob es denn „immer friedvoll“ zuging. „Natürlich gab es auch mal Streit in unserer Gruppe. Das gehört zu einer Fahrt dazu. Unterschiedliche Interessen, Missverständnisse und Ärger bleiben nicht aus. Das Schöne bei meinen Ministranten ist aber, dass sie Wege der Versöhnung suchen und finden!“, erzählte dieser darauf. Auch die Verantwortung für derart große Reisegruppen in einer überfüllten und auch hektischen Stadt wie Rom war Thema. Die lange Vorbereitungszeit der internationalen Ministrantenwallfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, da waren sich der Jugendreferent und Weihbischof Graf einig. Das letztendliche Stichwort des kurzen Fazits war schließlich „Dankbarkeit“ für all die schönen Momente und Erlebnisse, für die Gelegenheit, eine so einmalige Erfahrung machen zu dürfen. Damit leitete auch der Weihbischof zum Gottesdienst über.

 

„Ihr seid die Zukunft der Kirche!“

In seiner Predigt sprach Weihbischof Josef Graf die Minis aus dem Bistum Regensburg direkt an und betonte, wie wichtig sie für die Kirchengemeinschaft sind. „Ihr seid die Zukunft der Kirche!“, erklärte er mit Enthusiasmus. Die Minis könnten stolz auf sich sein.

Tobender Applaus bestärkte die Worte des Weihbischofs.

Musikalisch begleitet durch die Band „Creazione Unisono“, die auch bereits den Eröffnungsgottesdiensts zu einem Highlight gemacht haben, feierten die über 5.000 Kirchenbesucher gemeinsam einen außergewöhnlichen Gottesdienst, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.

 

Für die Jugendlichen, die beim Abschlussgottesdient ministrieren durften, war das natürlich ein ganz besonderes Ereignis. Melli, Laura und Noah erzählen von ihren Eindrücken.