News Bild Geborgenheit spenden und Solidarität stiften - Sammlerinnen und Sammler bitten um eine Spende für die Arbeit der Caritas

Geborgenheit spenden und Solidarität stiften - Sammlerinnen und Sammler bitten um eine Spende für die Arbeit der Caritas

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Wer Geborgenheit spürt, ist stark. Wer sie vermittelt, gewinnt. Die meisten Menschen sehnen sich nach Geborgenheit. Geborgenheit ist zuallererst ein Gefühl, es drückt Sicherheit, Vertrauen, Zufriedenheit, Schutz und Liebe aus. Experten sagen, dass Geborgenheit für die Entwicklung der Persönlichkeit und die Gesundheit der Psyche wesentlich sei. „Schenken Sie Geborgenheit!“ Mit dieser Bitte gehen von 2. bis 8. März wieder mehr als 6000 Frauen und Männer auf die Straßen und von Haus zu Haus, um Spenden für die Caritas und ihre Hilfsprojekte zu sammeln.

Finanzielle Sicherheit, ein stabiles soziales Umfeld oder ein Arbeitsplatz, der von Menschlichkeit geprägt ist, tragen zum Beispiel dazu bei, dass wir uns geborgen fühlen. „Als Caritas begegnen wir in unseren Einrichtungen und Diensten Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz. In vielen Fällen bedeute dies das Fehlen von Geborgenheit. Ein Gefühl, das zum Beispiel für Kinder existenziell sei, damit sie sich gesund und ihren Veranlagungen entsprechend entwickeln können. Wer kein Vertrauen kennengelernt hat, der wird oft ein Leben lang von einer rastlosen Suche danach getrieben. „Die Konsequenzen sind so individuell wie es die Menschen sind“, so Batz. 

Zielgerichtete und nachhaltige Hilfe

Geborgenheit entsteht durch Bekanntheit, Vertrauen und beständige Interaktion. Unsere Gesellschaft ist geprägt durch einen beständigen Wechsel der Lebensumstände. Bei vielen reagiert die Psyche auf den Verlust von Geborgenheit mit Angst. Tatsächlich nehmen nicht nur psychische Erkrankungen, sondern auch psychisch bedingte Arbeitsausfälle stark zu. Das bestätigt auch der jüngste „Fehlzeiten- Report“ der AOK. „Nur eine solidarische Gesellschaft kann dieses Gefühl der Geborgenheit für die Menschen wieder erzeugen“, so der Caritasdirektor. Wer Rat und Hilfe sucht, brauche oft am dringendsten einen guten Blick. Jemanden, der ihn ehrlich, offen, nicht bewertend anschaut; jemanden, der Ansehen gibt, während sich andere abwenden, nicht mehr hinschauen können oder wollen. Viele haupt- und ehrenamtlich in Caritas-Diensten Mitarbeitende geben tagtäglich ihr Herz und schenken so den Menschen ein Stück Geborgenheit. Die Caritas stärkt Menschen durch Begegnung und Zuneigung. „In den Beratungsstellen suchen wir gemeinsam mit den Menschen in sozialen Notlagen einen Weg aus der Misere“, erklärt Batz. Manchmal sind es konkrete Unterstützungen wie zum Beispiel der Kleiderladen. Wenn der Brief der Behörde Rätsel aufgibt, Konflikte in der Familie eskalieren oder der Schuldenberg wächst, dann sind Dienste und Einrichtungen der Caritas da. „Es geht um Wiederherstellung, nicht um Übermaß. Etwas Notwendiges, Not Wendendes soll geschehen, nichts Unnötiges. Es geht uns um Hilfe auf Augenhöhe. Und wir fragen nicht, wer Schuld an der Misere des Hilfebedürftigen hat“.

Hilfe in Pfarrei und Verband

Von 2. bis 8. März sind bistumsweit wieder mehr als 6000 ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammlerinnen unterwegs. Am 1. März ist die Kirchenkollekte in allen Gottesdiensten für die Arbeit der Caritas bestimmt. „Durch die Spenden können wir schnell und zielgerichtet helfen. Sie ermöglichen unseren Diensten Freiräume, um über das vom Staat finanzierte Maß hinaus sinnvoll und nachhaltig aktiv werden zu können“, erläutert Caritas-Sprecher Marcus Weigl. Die Dienste und Hilfen der Caritas seien so vielfältig wie die Sorgen und Nöte der Menschen. Die Caritas engagiere sich für die Menschen am Rande, in zahlreichen Projekten, in Pfarrei und Verband. 40 Prozent bleiben in der Regel direkt in den Pfarreien, in denen sie gesammelt werden. Mit den restlichen 60 Prozent werden über die Caritasverbände konkrete Dienste, Initiativen und Hilfsprojekte finanziell unterstützt.

Transparenz und Zuverlässigkeit bei der Spendenverwendung

Der Umgang mit den Spendengeldern unterliegt bei der Caritas den ständigen Prüfungen durch die Bischöfliche Finanzkammer, den Bundes- und Landesrechnungshof, die Kommunen und unabhängige Prüfgesellschaften. Die Sammlungsgelder sind zweckgebunden. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat festgestellt, dass die Caritas mit dem niedrigsten Satz an Verwaltungskosten auskommt. Und auch die Sammler können sich ausweisen: Eine von der Pfarrei abgestempelte Sammelliste dient der Legitimation. Die Sammler mit der Büchse haben einen von Caritas oder der Pfarrei ausgestellten Sammelausweis. Alle Büchsen sind verschlossen, plombiert und haben eine offizielle Caritas-Banderole.

Auch Spenden per Überweisung sind immer möglich:
Kontonummer 1101005, Liga-Bank Regensburg, Bankleitzahl 750 903 00
oder online unter www.caritas-regensburg.de.