News Bild Friedenslicht aus Bethlehem kommt in das Bistum Regensburg - „Das Licht Gottes, das von Bethlehem ausgeht, soll stärker sein als alles Böse und Dunkle in dieser Welt“

Friedenslicht aus Bethlehem kommt in das Bistum Regensburg - „Das Licht Gottes, das von Bethlehem ausgeht, soll stärker sein als alles Böse und Dunkle in dieser Welt“

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Viele hunderte Kinder und Jugendliche versammelten sich am 3. Adventssonntag im Hof der Obermünsterruine, um auf die Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem zu warten. Sie trugen in der Hand eine Laterne oder eine Kerze, mit der sie das Licht dann nach Hause in die Heimatpfarrei bringen wollten. Auch Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller nahm wie jedes Jahr an der Feier teil, die zur Verteilung des Friedenslichtes veranstaltet wurde.

Der Regensburger Oberhirte erklärte, dass in jedem Menschen ein Licht wohne, trotz des vielen Dunklen in dieser Welt. Nach wie vor gebe es Streit im nahen Umfeld, aber auch schlimme kriegerische Auseinandersetzungen, die vielen Menschen das Leben kosteten. Dennoch machte der Bischof Mut: "Das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt auch viel Licht in unseren Herzen“. Er appellierte an alle, dass jeder etwas dazu tun könne, um mehr Licht und Frieden in die Welt zu bringen. Bei dem Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse käme es darauf an, dass man sich vom Licht her, vom Guten prägen lasse. Die Finsternis dürfe nicht die Übermacht bekommen und das Böse dürfe nie triumphieren. "Am Ende soll das Gute das Böse überwinden. Das Licht Gottes, das von Bethlehem ausgeht, soll stärker sein als alles Böse und Dunkle in dieser Welt.“ Er ermahnte die Gläubigen, sich nicht entmutigen zu lassen angesichts der großen Aufgabe, sich gegen das Böse in der Welt zu stellen.

"Wir sind kontinuierlich mutig, wir sind beharrlich und sagen nein zum Bösen und Dunklen. Wenn wir jetzt einfach aufgeben, dann gewinnt das Böse in dieser Welt. Wir aber wollen dem Guten zum Sieg verhelfen. Wir stellen unser Licht so, dass man es auch sehen kann, denn wir haben es von Christus her empfangen. Deshalb wollen wir symbolisch das Licht entzünden, es in unseren Herzen leuchten lassen, es in unseren unmittelbaren Lebenszusammenhang hineinbringen, aber auch in die ganze Welt hinein leuchten lassen. Wir entzünden das Licht in dieser symbolischen Weise und lassen es in unseren Herzen aufleuchten, damit wir Zeuginnen und Zeugen des Guten sind und der Liebe, die von Gott ausgeht“, schloss der Bischof und entzündete anschließend eine Fackel am Friedenslicht und gab das Licht an die vielen Vertreter der Pfarreien, der Pfadfinderstämme und der Gemeinden weiter.