News Bild Fortbildungstagung der Kirchenmusiker/-innen

Fortbildungstagung der Kirchenmusiker/-innen

Home / News

Am Dienstag der Karwoche fand traditionell der jährliche zentrale Fortbildungstag für die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker des Bistums Regensburg statt, den der Diözesan-Cäcilienverband und das Diözesanreferat Kirchenmusik durchführen. Das Thema des Tages „Tut dies zu meinem Gedächtnis!– Die Feier der Eucharistie“ war vor dem Hintergrund des „Jahres der Eucharistie“ gewählt worden.
Nach einem Impuls von Domkapitular Msgr. Reinhard Pappenberger, Referent der Diözese Regensburg für Liturgie und Kirchenmusik, stand am Vormittag der Hauptvortrag des Fortbildungstages auf dem Programm, den Professor em. Dr. Ludwig Mödl, München, hielt. Professor Mödl führte zunächst in die grundlegenden Wesenszüge der Eucharistie ein. Im zweiten Teil seines Vortrages zeichnete er die Geschichte der eucharistischen Frömmigkeit nach und stellte einfühlsam dar, wie die Messe als Zusammenfassung des gesamten göttlichen Heilsgeschehens für jeden Einzelnen erfahrbar werden kann.
Verschiedene Referenten (Erich Weber, Dr. Christian Dostal, Thomas Löffelmann und Gerhard Siegl) vermittelten im weiteren Verlauf des Tages den ca. 150 Teilnehmern neue Literatur auf den Gebieten der Chor- und Orgelmusik und des Neuen Geistlichen Liedes.
Als Höhepunkt des Tages feierte Bischof Gerhard Ludwig mit allen Teilnehmern am Abend einen feierlichen Gottesdienst. In seiner Predigt ging der Diözesanbischof vor allem auf die Bedeutung der Kirchenmusik für die Liturgie ein und wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nicht richtig sei, in Zeiten knapper Finanzen in den Gemeinden zuerst an der Kirchenmusik zu sparen. Solchem Tun läge ein falsches Verständnis von Liturgie zugrunde, in der ein derartiger Minimalismus keinen Platz haben darf. Der Bischof dankte allen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern der Diözese, seien sie hauptberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich tätig, für ihren großen Einsatz für die Gestaltung und der Feier der Liturgie.
Musikalisch wirkten beim Abschlussgottesdienst alle anwesenden Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker gemeinsam mit und sangen Chorwerke, die im Lauf des Tages erarbeitet worden waren. Ein Instrumentalensemble musizierte unter der Leitung von Thomas Löffelmann, an der Orgel war Gerhard Siegl, die Gesamtleitung hatte Christian Dostal.