News Bild Feierlicher Auftakt der dreitägigen Jugend- und Familienbegegnung MOVE - Weihbischof Reinhard Pappenberger feiert bewegenden Gottesdienst in der Alten Kapelle

Feierlicher Auftakt der dreitägigen Jugend- und Familienbegegnung MOVE - Weihbischof Reinhard Pappenberger feiert bewegenden Gottesdienst in der Alten Kapelle

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Zum Auftakt der dreitägigen Jugend- und Familienbegegnung MOVE feierte Weihbischof Reinhard Pappenberger in Vertretung von Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller in der Stiftsbasilika zur Alten Kapelle ein Pontifikalamt. Vor dem Beginn der Heiligen Messe begrüßte der Hausherr, Stiftsdekan Prälat Hubert Schöner, die sehr zahlreich erschienenen Gläubigen, die aus dem ganzen Bundesgebiet und dem deutschsprachigen Ausland nach Regensburg gekommen waren. Bereits zum zehnten Mal hat die Apostolatsbewegung Regnum Christi in Deutschland zu diesem großen Fest des Glaubens eingeladen, im Jahre 2009 war sie mit der Jugend- und Familienbegegnung MOVE schon einmal in Regensburg zu Gast. Damals wurden in der Basilika St. Emmeram auch vier junge Ordensmänner zu Diakonen geweiht, die der Kongregation der Legionäre Christi (LC) angehören.

Das Regnum Christi teilt mit seinen weltweit rund 70.000 Mitgliedern in über 30 Ländern das Charisma der Legionäre Christi. Zentrale Mission, sowohl des Ordens als auch der Apostolatsbewegung ist die Evangelisierung, getreu dem Motto: „Mit Christus - Für die Menschen - In der Kirche“. Unter den zahlreichen Konzelebranten von Weihbischof Pappenberger waren an diesem Freitagnachmittag auch zwei Patres, die er vor drei Jahren in Regensburg zu Diakonen geweiht hatte. Für diese dreitägige Veranstaltung, so führte Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Begrüßung aus, gelte das, was auch in der Feier einer jeden Heiligen Messe gelte: Jesus Christus sei es, der uns den MOVE - den Schwung - die Bewegung - den Antrieb gebe. Beschwingt ging es dann auch mit Neuen Geistlichen Liedern in der gesamten Messfeier weiter, die musikalisch von einem Chor und einer Instrumentalgruppe dargeboten wurden, die sich aus Teilnehmern des Wochenendes zusammengefunden hatten.
In der Predigt nahm der Weihbischof Bezug zum Tagesheiligen und stellte ihn sozusagen als Vorbild für den richtigen MOVE dar. Der Heilige Justin, ein Kirchenlehrer des 2. Jahrhunderts, war als Sohn heidnischer Eltern als junger Mann auf der Suche nach dem richtigen Weg für sein Leben gewesen. In allen philosophischen Lehren seiner Zeit hatte er sich kundig gemacht, jedoch nicht die Antwort auf seine Fragen gefunden. Ein alter Mann habe ihn dann, so Weihbischof Pappenberger, auf die richtige Spur gebracht: „Schau, das Dir die Tore des Lichts aufgetan werden“, Justin habe das Christentum kennengelernt und es als die Erleuchtung erfahren. Wenn man den Heiligen Justin als Vorbild im Glauben in den Blick nehme, so führte Weihbischof Pappenberger weiter aus, dann müsse man in ihm immer den Philosophen und den Märtyrer sehen, den, der die Erkenntnis und den Glauben gesucht habe und ihn dann auch bis zum Tod bezeugt hat.

„Nur wenn wir Gottes Licht in uns hineinlassen“, knüpfte Weihbischof Pappenberger daran an, „kann die Erde hell und menschlich sein“. Das gehe aber nur, und mit den Worten Papst Benedikts XVI. an die Jugend 2011 in Freiburg fuhr er fort, „wenn sich jemand wie eine Kerze verzehren lässt. Licht wird sie nur, wenn sie sich verzehren lässt.“ Der Weihbischof ermutigte die anwesenden Gläubigen mit dem Aufruf des Papstes: „Habt den Mut, eure Talente und Begabungen für Gottes Reich einzusetzen und euch hinzugeben – wie das Wachs einer Kerze – damit der Herr durch euch das Dunkel hell macht!“.
Unter den Konzelebranten war auch Pater Andreas Schöggl LC, der neue Territorialdirektor der Legionäre Christi für West- und Mitteleuropa. Er überbrachte zum Ende der Messfeier noch die Grüße von Pater Sylvester Heeremann LC, der als sein Amtsvorgänger und neuer Generalvikar der Kongregation „on the MOVE“ nach Mexiko sei, um dort seine neue Aufgabe für den Orden anzutreten. Weihbischof Pappenberger überbrachte die Grußbotschaft von Bischof Gerhard Ludwig Müller. Darin hieß es zum Abschluß wörtlich: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie in der Begegnung mit dem auferstandenen Herrn und in seiner erlösenden Frohbotschaft die Kraft und Zuversicht finden, sein Licht mit Begeisterung in Ihre Familien und Pfarrgemeinden zu tragen. Ich bin dankbar für den positiven Beitrag, den das Regnum Christi dazu in unserer Diözese leistet und erhoffe mir, dass dieses Engagement weiterhin reiche Frucht bringt. Dazu gebe ich Ihnen gerne meinen bischöflichen Segen.“

Auf die rund 600 jungen und junggebliebenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartete in den kommenden Tagen ein vielfältiges Programm, das durch Vorträge und Seminare, aber auch durch Spiele und Präsentationen der Glaubensvertiefung dienen sollte, insbesondere im Blick auf das Engagement als Christ in der Gesellschaft und der Pfarrei. Das Treffen stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“, das Motto, unter dem auch der Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr gestanden hatte. Da die Botschaft des Heiligen Vaters sehr viele Menschen im Glauben bewegt habe, so die Organisatoren, habe man sich in diesem Jahr bewusst noch einmal bei der Jugend- und Familienbegegnung MOVE unter diesen Leitspruch gestellt. Mit einem Gottesdienst in der Dominikanerkirche schloss am Sonntagmittag die dreitägige Veranstaltung in Regensburg.