News Bild „Fackel des Glaubens weitergeben“ - Bischof Rudolf Voderholzer besuchte erstmals Pfarrei Wiesau

„Fackel des Glaubens weitergeben“ - Bischof Rudolf Voderholzer besuchte erstmals Pfarrei Wiesau

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Zu seinem ersten Pastoralbesuch war Diözesanbischof Rudolf Voderholzer am vergangenen Sonntag in die Pfarrei St. Michael nach Wiesau (Landkreis Tirschenreuth) gekommen.Seinen Aufenthalt nutzte der Bischof auch, um den zum 1. September auf eigenen Wunsch die Pfarrei wechselnden bisherigen Pfarrer Max Früchtl für seinen 15-jährigen Dienst in Wiesau zu danken. Gleichzeitig verkündete der Bischof, dass ab diesem Zeitpunkt der Priester Maximilian Roeb als Seelsorger in die Pfarrei wechseln werde. Aktuell ist der Geistliche noch als Kaplan in der Pfarrgemeinde St. Laurentius in Neustadt an der Donau tätig.

Vom Marktplatz setzte sich der Kirchenzug in Bewegung, der von der Wiesauer Blaskapelle angeführt wurde. In dem Gotteshaus St. Michael wartete eine weitere Begrüßung auf den Gast aus Regensburg: Vor dem Altar hatten sich die Kindergartenkinder versammelt, die nicht nur ein Gedicht und ein Lied vorbereitet hatten, sondern dem Bischof auch einen bunten Blumenstrauß und eine Pralinenschachtel überreichten.

Der Bischof bekannte, dass es schon lange sein Wunsch gewesen sei, an der Autobahn nicht nur immer an Wiesau vorbeizufahren, sondern den Ort mit seiner nicht nur großen, sondern auch sehr schönen Pfarrkirche einmal persönlich zu besuchen.  In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Voderholzer das Evangelium vom Fischwunder am See von Tiberias. Voderholzer erinnerte an dessen „reiche Symbolik“ und spannte den Bogen von der heiligen Zahl sieben über die Apostel, die zu „Menschenfischern“ wurden, bis hin zu den 153 Fischen, dem Sinnbild für die Universalität der Kirche.

Eltern und Großeltern sollen Kindern das Beten lehren

Der Dienst des Pfarrers in einer Gemeinde sei wichtig, so Voderholzer. Es komme aber, so der Bischof, auf jeden Einzelnen an, die „Fackel des Glaubens“ weiterzugeben. Eine besondere Bedeutung hätten die Eltern und Großeltern, die den Kindern als Erste das Beten lehren und so einen wichtigen Grundstein legen. An den Pontifikalgottesdienst schloss sich ein Empfang im benachbarten Pfarrheim ein: Dort war der Bischof ein gefragter Gesprächspartner, außerdem trug er sich in das Goldene Buch der Kommune ein.