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Eröffnung der Sternsingeraktion mit 750 Mädchen und Buben in Amberg

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In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Dann werden in der gesamten Diözese Regensburg rund 15.000 junge Sternsinger in den Tagen um Heilig-Drei-König von Haus zu Haus ziehen und für Not leidende Kinder in aller Welt Geld sammeln. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+15“ bringen die Sternsinger den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen.

Am gestrigen Montag eröffnete Bischof Rudolf Voderholzer stellvertretend für die vielen tausend Mädchen und Buben die Sternsingeraktion 2015 mit mehr als 750 Sternsingern, die trotz der winterlichen Verhältnisse in die Pfarrei St. Georg in Amberg gekommen waren.

Dort feierten sie mit ihrem Oberhirten eine Andacht, um anschließend in ihren bunten Kostümen durch die Innenstadt von Amberg zu ziehen. Am Marktplatz angekommen gab es für jeden Sternsinger eine kleine Brotzeit, einen wärmenden Tee und die Möglichkeit Bischof Rudolf persönlich zu begegnen.

Während des Einzugs in das Gotteshaus begrüßte Bischof Rudolf jeden einzelnen Sternsinger vor der Kirche mit Handschlag. Nicht nur aus der Diözese Regensburg, sondern auch aus dem Bistum Eichstätt und sogar aus Tschechien waren die Kinder und Jugendlichen angereist, berichtete Bischof Voderholzer begeistert in seiner Predigt. Unter den Sternsingern seien zahlreiche Ministranten und Pfadfinder. In den vergangenen Weihnachtsfeiertagen hätten, so der Bischof, die Ministranten viel Zeit geopfert, um bei den zahlreichen Gottesdiensten ihren Dienst zu versehen.

Nun seien sie trotz des kalten und verschneiten Wetters schon wieder unterwegs und rund um die Tage des Heilige-Drei-Könige-Festes zögen sie von Haus zu Haus, um für ärmere Kinder zu sammeln und den Menschen den Segen zu bringen: „Ihr seid wunderbar. Ihr seid Segen und Weihnachtsboten für die Menschen. Euer Einsatz ist großartig und dafür danke ich Euch allen!“, erklärte Bischof Rudolf Voderholzer woraufhin die gesamte Kirchengemeinde applaudierte.

Jedes mal wenn er bei seinen Reisen in der Diözese in die verschiedenen Häuser käme freue er sich, wenn auf den Türstöcken die Weihnachtsbotschaft geschrieben stehe, denn das heiße: „Hier waren Sternsinger unterwegs“ so der Bischof. Die Kollekte ihrer Hausbesuche sorge dafür, dass die Kinder auf den Philippinen dem Brot nicht verzichten müssten. Betlehem, der Geburtsort Jesu, heiße aus dem Hebräischen übersetzt „Haus des Brotes“, also „Brothausen“ so der Regensburger Oberhirte. Jesus wolle Brot für uns sein. Diese Entschiedenheit Gottes müssten alle Menschen mit Entschiedenheit beantworten.

Unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!" machen sich im kommenden Januar in unserem ganzen Bistum Kinder und Jugendliche als Sternsinger auf den Weg, um Geld für Kinder in Not zu sammeln. Bei der Sternsingeraktion 2014 sammelten die Sternsinger im Bistum Regensburg insgesamt 1,9 Millionen Euro. (jas)

Bildergalerie zur Eröffnung der Sternsingeraktion