News Bild „Ernsthaftes, um Verständigung und Versöhnung bemühtes Miteinander“ - Bischof Rudolf Voderholzer dankt den Sudetendeutschen

„Ernsthaftes, um Verständigung und Versöhnung bemühtes Miteinander“ - Bischof Rudolf Voderholzer dankt den Sudetendeutschen

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(pdr) Bischof Rudolf Voderholzer hat am vergangenen Samstagnachmittag an der Feier zum Tag des Selbstbestimmungsrechts teilgenommen und ein Grußwort gesprochen. Der Kreisverband Regensburg der Sudetendeutschen Landsmannschaft hatte dazu ins Diözesanzentrum Obermünster nach Regensburg eingeladen. Dem am 26. Januar geweihten Bischof Voderholzer gratulierte der Kreisobmann der Regensburger Sudetendeutschen Landsmannschaft Friedrich Kaunzner zu diesem neuen Amt und dankte ihm für das der deutsch-tschechischen Nachbarschaft gewidmete Schlusswort bei der Bischofsweihe.

Kreisobmann Kaunzner verwies auf die über 1000jährige christliche Tradition in Böhmen und Bayern, auf die Partnerschaft der Bistümer Regensburg und Pilsen sowie auf die Bezüge des Bischofs nach Böhmen über seine aus Kladrau stammende Mutter bzw. seinen früheren Lehrer Pater Victricius Berndt aus Waltsch.

In seinem Grußwort an die Festgäste dankte Bischof Voderholzer für die vielen positiven Reaktionen auf seine Rede bei der Bischofsweihe, in der er sich zu seinen sudetendeutschen Wurzeln bekannt hatte. „Ich danke Ihnen für die freundliche Aufnahme und die vielen Einladungen“, blickte der Bischof auf die Bischofsweihe und die Tage danach zurück und verwies auch auf das Treffen der bayerischen Bischöfe mit der Prager Bischofskonferenz kürzlich in Waldsassen. „Ich habe den Eindruck, es geht allen um ein ernsthaftes, um Verständigung und Versöhnung bemühtes Miteinander“, fasste er diese Begegnung zusammen. Die Partnerschaft mit der Diözese Pilsen solle, so der Bischof, vertieft und verstärkt werden – eventuell beim Katholikentag 2014 in Regensburg mit einer gemeinsamen Wallfahrt. Den Sudetendeutschen dankte er ganz besonders „für den Dienst an der Verständigung und am friedlichen Miteinander der Völker. Ich sehe voll Zuversicht und Freude in die Zukunft“, stellte er, auch angesichts vieler Begegnungen junger Leute, fest. Er betonte, dass er bei seinen Besuchen in Kladrau und Waltsch regelmäßig mit jungen Kaplänen über die deutsch-tschechischen Treffen und Begegnungen vor allem der jungen Generation spreche.