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Entstehung und Auswirkungen der „Wundertätigen Medaille“

Weshalb es gut ist, auf Maria zu vertrauen

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Regensburg, 18.08.2022

20.000 Opfer hat die Cholera-Epidemie gefordert, die 1832 in der französischen Hauptstadt ausgebrochen war. In eben dieser Zeit begann man in Frankreich die ersten Marienmedaillen nach dem Muster herzustellen, das zwei Jahre zuvor die Gottesmutter der jungen Seminarschwester Catherine Labouré offenbart hat. Von Juli bis Dezember 1830 erschien ihr Maria mehrmals in der Kapelle des Mutterhauses der Töchter der christlichen Liebe in Paris und bat sie: „Lass nach diesem Muster eine Medaille prägen. Diejenigen, die sie mit Vertrauen tragen, werden große Gnaden empfangen.“

Die Medaille wurde in Paris verteilt, insbesondere an Infizierte in den Krankenhäusern. Die Bevölkerung setzte Vertrauen in die Medaille und stellte sich unter den Schutz der Gottesmutter. Weil immer mehr Infizierte Heilung erfuhren, wurde die Medaille bald als „wundertätig“ bezeichnet, was ihr den Namen gab, unter dem sie heute weltweit bekannt ist: die „Wundertätige Medaille“. 

Bei „Kirche in Not“ erzählt Julia Wächter über die Marienerscheinungen von Paris und die Entstehung der „Wundertätigen Medaille“ inmitten einer von menschlichen und politischen Nöten geprägten Zeit.

Cover des Buches
Interview von Kirche in Not mit Julia Wächter

„Marienerscheinungen in Paris“ ist der vierte Band der Reihe „Marianum“, die im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg herausgegeben wird. Bestellen können Sie ihn beim Verlag Schnell&Steiner.