News Bild Ein Weihejahrgang mit vielen „Thomanern“: Bischof Rudolf bedankt sich für 25 Jahre Sonntagskultur

Ein Weihejahrgang mit vielen „Thomanern“: Bischof Rudolf bedankt sich für 25 Jahre Sonntagskultur

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Am Freitagvormittag, 19. Juli 2019, haben 20 Priester und Diakone gemeinsam mit Bischof Rudolf Voderholzer auf den 25. Jahrestag ihrer Priester- bzw. Diakonenweihe zurückgeblickt. Gemeinsam feierten sie eine Heilige Messe im Winterchor des Regensburger Doms, unweit des Hochaltares, wo der Großteil der Anwesenden vor 25 Jahren aus den Händen von Bischof Manfred Müller die Priesterweihe erhalten hatte. Schon zu Beginn bedankte sich der Bischof bei den Priestern und Diakonen für ihre vielfältigen Dienste in den Pfarreien und betonte, dass die Diakone, Priester und Bischofe nicht für sich selbst, sondern für die Menschen geweiht wurden. Die Predigt trug Bischof Rudolf frei vor und fand viele Worte der Aufmunterung. Zugleich wies er darauf hin, dass zwar Priestertum und Kirche in den Medien derzeit eher mit negativen Schlagzeilen Furore machen, der Lokalteil vieler Zeitungen jedoch gefüllt sei mit euphorischen Stimmen der Dankbarkeit gegenüber Priestern, Weihekandidaten, Primizianten und natürlich den Jubilaren, die schon so viele Jahre unermüdlich Gottes Wort verkünden und für die Menschen da sind. Gott sei Dank gebe es diese konkrete, menschennahe Kirche, deren positive Stimme und Stimmung es zu hören gelte, stellte Bischof Rudolf klar.

Wer fehlt, muss sich nicht wundern, wenn er Christus nicht begegnet

Der Weihejahrgang 1994 zeichnet sich aus durch die vielen Träger des Namens Thomas. Damals nahm sich Bischof Manfred Müller diese Tatsache zum Anlass, „seinem Thomaner-Kurs“ bei der Priesterweihe besonders ans Herz zu legen, sich um die Zweifelnden zu bemühen. Um die, die Schwierigkeiten haben mit dem Glauben. Gerne nahm Bischof Rudolf diese Steilvorlage von vor 25 Jahren auf und ergänzte sie um die Komponente „des heiligen Thomas als der Patron einer guten Sonntagskultur“. Denn deutlich werde im Johannesevangelium: Wer etwas anderes zu tun hat und sich nicht der Versammlung der Apostel anschließt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er Christus nicht begegnet. Acht Tage später, so steht es bei Johannes dann, war es Thomas dann vergönnt, dem Auferstandenen zu begegnen – in der Gemeinschaft der Jünger Jesu. Dieser „Weihejahrgang der Thomaner“ habe sich in den letzten 25 Jahren um die Förderung und Pflege der Sonntagskultur sehr verdient gemacht, verkündete Bischof Rudolf. „Es ist wichtig, sich den Sonntag frei zu halten und ihn zugleich gut zu füllen mit einer würdigen Feier der Eucharistie.“