News Bild Ein schönes Gesicht der Kirche - Tag der Mitarbeitenden der Caritas in der Wolfgangswoche

Ein schönes Gesicht der Kirche - Tag der Mitarbeitenden der Caritas in der Wolfgangswoche

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Der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer feierte in der Wolfgangswoche mit Caritasmitarbeitern eine Heilige Messe in der Basilika St. Emmeram. Er würdigte damit deren unermesslichen "Dienst am Nächsten".

 

"Die Heiligkeit ist das schönste Gesicht der Kirche"

"Was die Caritas tut, überzeugt die Herzen der Menschen", sagte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am "Tag der Caritas" in der Basilika St. Emmeram. Dort feierte er mit rund 150 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Caritas die Messe im Rahmen der Wolfgangswoche. Deren Leitwort lautete 2018: "Die Heiligkeit ist das schönste Gesicht der Kirche." Es stammt aus dem jüngsten Apostolischen Schreiben von Papst Fransziskus, Exsultate Et Jubilate. Mit am Altar waren weitere Konzelebranten, darunter auch Domkapitular Dr. Roland Batz, Leiter der Hauptabteilung Diözesane Caritas im Bischöflichen Ordinariat.

 

"Die Vielfalt gehört zu unserer katholischen Kirche..."

Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann begrüßte die Anwesenden zu Beginn der Feier. Der tägliche Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Caritasmitarbeiter sei im "besten Sinne Nachfolge Jesu". Es zeuge von größter Wertschätzung, dass Bischof Dr. Rudolf Voderholzer heute mit uns feiere. In seiner Predigt bezog sich der Regensburger Bischof auf das "Hochfest der Apostel Petrus und Paulus", das in diesem Jahr auf den Tag der Caritas fiel. Es gebe wohl keine größeren Gegensätze zwischen zwei Menschen als die zwischen Petrus und Paulus, predigte der Bischof. Der eine war Fischer am See Genezareth, der andere ein römischer Intellektueller; der eine war bodenständig und konservativ, der andere ein Weltbürger par excellence. Begegnungen zwischen den beiden seien mitunter konfliktreich verlaufen. Sie hätten ihre Begabungen aber nicht gegeneinander ausgespielt, sondern vereint - für den Aufbau der Kirche. "Es kann immer nur heißen: Petrus und Paulus", sagte Bischof Rudolf. "Die Vielfalt gehört zu unserer katholischen Kirche, die weltumspannend ist. Fremdheit wird nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung erfahren."

Zudem erinnerte der Bischof daran, dass Petrus und Paulus zwar Heilige waren, aber insbesondere doch Menschen mit ihren ganz eigenen Schwächen und Fehlern. Heiligkeit sei keine "moralische Weltmeisterschaft". Sie manifestiere sich im Gegenteil dort, wo Menschen über ihre eigenen Fehler weinen könnten und sich jeden Tag neu vom Herrn bekehren ließen. Der Bischof nahm so das Leitwort der Wolfgangswoche wieder auf und erinnerte daran, "dass jeder von uns zur Heiligkeit berufen und befähigt" sei. "Danke für ihren Beitrag zu diesem schönsten Gesicht der Kirche", sagte Voderholzer. Die Arbeit der Caritas werde "weltweit wertgeschätzt".

Der Caritas-Mitarbeiterchor gestaltete den Gottesdienst musikalisch, unter Leitung von Thomas Rieder und begleitet am Klavier von Dr. Robert Seitz. Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst kamen Bischof Rudolf und Caritasdirektor Weißmann im Garten der Basilika mit den "Caritätern" zusammen. Sie nahmen sich Zeit für persönliche Gespräche und ein gemeinsames Mittagessen. Mehrere hundert Mitarbeiter kommen jedes Jahr aus dem gesamten Bistum zur Wolfgangswoche nach Regensburg.

 

Zusatzinfo: Caritas in der Diözese Regensburg

Die Caritas Regensburg umfasst mehr als 900 soziale Einrichtungen im gesamten Bistumsgebiet. Die Dienste und Hilfen reichen von der professionellen Altenpflege über die Beratung und Betreuung gesellschaftlich Ausgegrenzter bis hin zur Hochleistungsmedizin im Caritas-Krankenhaus St. Josef. Die Caritas in der Diözese Regensburg beschäftigt über 21000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie werden von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt. Gemeinsam erreichen sie im Jahr mehr als 350 000 Menschen in der Region. Infos: www.caritas-regensburg.de