News Bild Ein Heiliger, der verbindet: Das Logo des Ostkircheninstituts der Diözese Regensburg

Ein Heiliger, der verbindet: Das Logo des Ostkircheninstituts der Diözese Regensburg

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Das Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg wurde im September 2016 von Bischof Rudolf Voderholzer errichtet und widmet sich seitdem unter der Leitung von Gründungsdirektor P. Dr. Dietmar Schon OP dem akademischen und persönlichen Austausch von Christen in Ost und West. Und wer die Homepage des Ostkircheninstituts der Diözese Regensburg besucht, entdeckt dort neben vielen Informationen über dessen Arbeit außerdem ein ganz besonderes Logo: Auf diesem Logo ist neben einer Grafik des Regensburger Doms St. Peter auch die Ikone eines Heiligen zu sehen. 

 

Wer ist der Heilige auf dem Logo?

 Und dieser abgebildete Heilige ist nicht irgendein beliebiger, rein zufällig ausgewählter Heiliger - sondern der hl. Kirchenvater und -lehrer Johannes Chrysostomos (+ 407), der frühere Erzbischof von Konstantinopel, an dessen Gedenktag (13. September) das Ostkircheninstitut errichtet wurde.

Warum wurde ausgerechnet dieser bedeutende Kirchenvater für das Logo des neuen Ostkircheninstituts der Diözese Regensburg ausgewählt? Welchen Bezug hat der hl. Johannes Chrysostomos sowohl für den Dialog zwischen östlichem und westlichem Christentum sowie für die Stadt bzw. die Diözese Regensburg?

Zum einen ist allen Ostkirchen und der römisch-katholischen Kirche das liturgische Gedenken des hl. Johannes Chrysostomos gemeinsam - denn beim hl. Johannes handelt es sich um einen Heiligen und Kirchenvater der damals noch ungeteilten Christenheit. Zum anderen wird bereits seit langer Zeit die rechte Segenshand des Heiligen als Reliquie im Chorraum des Domes St. Peter zu Regensburg aufbewahrt; daran erinnert im Logo die Silhouette der Regensburger Kathedralkirche.

Und ähnlich wie das Logo die Ikone des hl. Johannes Chrysostomos grafisch mit dem Regensburger Dom - und damit symbolisch Ost und West - verbindet, so soll auch das Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg für das Gemeinsame arbeiten und einer ökumenischen Annäherung der Kirchen dienen.