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„Ein Buch wie Feuer“: Die YOUCAT–Jugendbibel der Katholischen Kirche

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Sie ist feuerrot, hat einen Umfang von 432 Seiten und wird demnächst in knapp 20 Sprachen veröffentlicht: Nach dem 2011 erschienenen Jugendkatechismus kommt nun aus dem Hause YOUCAT die offizielle „Jugendbibel der Katholischen Kirche“.

 

Eine etwas andere Bibel – von Jugendlichen für Jugendliche

Wie beim Vorgängerbuch waren neben renommierten Theologen - wie dem an der Uni Regensburg lehrenden Prof. Dr. Michael Langer (siehe Interview unten) - auch viele junge Christen aus aller Welt an der Konzipierung und Fertigstellung der Jugendbibel beteiligt. Sie brachten sich vor allem durch Fotos oder Kommentare ein, in denen sie ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Heiligen Schrift mitteilten – viele dieser Glaubenszeugnisse haben es auch bis in die Jugendbibel geschafft.

Und auch die bereits im Jugendkatechismus auftretenden „Strichmännchen“ (liebevoll illustriert von Alexander von Lengerke) werden in der Jugendbibel dieses Mal in einer kompletten "Storyline" durch das ganze Buch geschickt. Hierdurch werden junge, vielleicht auch bibelferne Leser zur Lektüre ermuntert.

 

Papst Franziskus schrieb das Vorwort

Papst Franziskus schreibt in einem mitreißenden Vorwort, dass der Leser mit dieser Bibel "nicht nur ein Stück Literatur", sondern "ein Buch wie Feuer" in Händen hält. Ähnlich wie Benedikt XVI in seinem Vorwort zum Jugendkatechismus fordert Papst Franziskus die Jugendlichen dazu auf, die Jugendbibel intensiv zu lesen, zu studieren, sie in Gruppen zu diskutieren und zu leben. 

Eine Empfehlung, der man sich uneingeschränkt anschließen kann.

 

Seit heute überall im Buchhandel erhältlich oder bestellbar:

YOUCAT Jugendbibel der Katholischen Kirche

Von Georg Fischer SJ; Dominik Markl SJ; Thomas Söding; Bernhard Meuser; Michael Langer
Hardcover, 432 Seiten
2015 Katholisches Bibelwerk
ISBN 978-3-460-32587-6
Preis 15.50 EUR (Österreich)/14.90 EUR (Deutschland)

 

„Ein ideales Geschenk für aufgeschlossene Menschen allen Alters!“: Interview mit Prof. Dr. Michael Langer (Uni Regensburg) zur Jugendbibel


Um ein für die gesamte Weltkirche relevantes Buch wie die „YOUCAT Jugendbibel“ zu erstellen bedarf es selbstverständlich renommierter und profilierter Theologinnen und Theologen. Auch Michael Langer von der Universität Regensburg ist mit im Team gewesen. Er ist an der Universität Regensburg  apl. Professor für Religionspädagogik und Kerygmatik; zur Zeit lehrt er an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems und leitet den im Anschluss an den YOUCAT gegründeten Masterlehrgang "Religion-Kultur-Spiritualität".

In einem Interview spricht der Religionspädagoge über die Entstehungsgeschichte der Jugendbibel, was sie von anderen Bibelausgaben unterscheidet und für wen sie am besten geeignet ist.

 

Professor Langer, der katholische Jugendkatechismus YOUCAT gehört mit fünf Millionen verkauften Exemplaren  zu den erfolgreichsten katholischen Büchern der letzten Jahre. Nun ist im Hause YOUCAT auch eine Jugendbibel erschienen - an beiden Projekten sind Sie beteiligt gewesen. Wie sind Sie damals zur Arbeit an dem Jugendkatechismus hinzugestoßen?

Bernhard Meuser, damals Verlagsleiter bei Pattloch, erzählte mir von der Idee eines Jugendkatechismus und fragte mich, ob ich als Religionspädagoge mir das Ganze einmal ansehen würde. So kam es zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Team. Ich hatte zugleich den - mittlerweile leider verstorbenen - Grazer Kollegen Edgar Josef Korherr mit ins Boot geholt, der als unangefochtene Kapazität in Katechismusfragen galt. Aus der Präsentation heraus entstand dann die Idee eines gemeinsamen Werkbuches, das unter dem Titel "Das Youcat Projekt" von Kardinal Schönborn, Christine Mann und mir herausgegeben  wurde.

 

Wie kam es schließlich zur Idee einer Jugendbibel für die katholische Kirche?

Bibel und Katechismus gehören untrennbar zusammen, denn Schrift und Tradition sind die Säulen unseres Glaubens. Schon unmittelbar nach dem Erscheinen von YOUCAT war mir klar, es braucht eine Bibel als "ältere Schwester" des Katechismus. In dem renommierten Bochumer Neutestamentler Thomas Söding fand ich einen Kollegen und Freund, der das Projekt zielstrebig vorantrieb. Die Alttestamentler Georg Fischer SJ  und Dominik Markl SJ gesellten sich bald dazu. Insgesamt hat es aber doch mehr als vier Jahre gedauert, bis das Buch fertig war.

 

Bei der Jugendbibel handelt es sich um eine sogenannte "Auswahlbibel". Was genau ist damit gemeint?

 

Der Begriff "Auswahlbibel" ist nicht präzise definiert. Bei unserer Bibel sind alle biblischen Bücher des Alten und Neuen Testaments enthalten, allerdings zum Teil stark gekürzt, um die Lesefreundlichkeit zu erhalten. Viele auch wirklich bemühte Bibelneugierige resignieren ja schon bald, wenn sie auf seitenlange Genealogien stoßen. Wir haben in den Kürzungen versucht, ein inhaltlich und optisch  einladendes Buch zu schaffen.

 

"Ein Buch wie Feuer" schreibt Papst Franziskus in seinem Vorwort zur Jugendbibel. Hat es Sie gefreut, dass er extra für die Jugendbibel zur Feder gegriffen hat?


Dass ein Papst ein Vorwort schreibt, ist absolut ungewöhnlich. Da Benedikt XVI. uns für den YOUCAT ein wunderschönes Vorwort geschenkt hat, lag es nahe, Franziskus für die Bibel zu fragen. Damit bekommt die Bibel jetzt natürlich einen autoritativen Touch. Wenn am Ende alles so klappt, wie man es sich erträumt hat, freut man sich natürlich. Und in der Tat: Ich habe schon viele Bücher herausgegeben oder geschrieben, aber die Bibel empfinde ich persönlich als Höhepunkt.

 

Wen würden Sie als Zielgruppe für die Jugendbibel betrachten? Ist sie auch ideal zum verschenken?

 

Wie für den YOUCAT, so gilt auch für die Bibel: Es sind intergenerative Bücher. Senioren lesen genauso mit Gewinn darin, wie junge Menschen. Nicht zuletzt die verständliche Sprache zieht viele an. Ein ideales Geschenk für aufgeschlossene Menschen allen Alters!