News Bild Donaufahrt von der Befreiungshalle zum Regensburger Dom - Ludwig I. als Baumeister entlang der Donau und die Baugeschichte der Befreiungshalle und des Regensburger Doms

Donaufahrt von der Befreiungshalle zum Regensburger Dom - Ludwig I. als Baumeister entlang der Donau und die Baugeschichte der Befreiungshalle und des Regensburger Doms

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Ludwig I. als Baumeister entlang der Donau und die Baugeschichte der Befreiungshalle und des Regensburger Doms
Am Sonntag, 28. Juli 2013 lädt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Kelheim anlässlich des Jubiläums der Befreiungshalle zu einer Fahrt auf der Donau von Kelheim nach Regensburg ein. Zwei inhaltliche Schwerpunkte bestimmen den Tag. Zum einen sind es die Intentionen, die Ludwig I. zum Bau der Befreiungshalle und zu den von ihm angestoßenen Baumaßnahmen an der Regensburger Kathedrale (z. B. Türme) bewegt haben. Zum anderen begleiten Experten der Baugeschichte und der theologischen Bedeutung des Regensburger Wahrzeichens diese vielgestaltige "Annäherung" an die gotische Kathedrale. 

Die Befreiungshalle im Bauprogramm von Ludwig I.
Um 14 Uhr führt der Experte für die Befreiungshalle (Siehe Literaturhinweis unten) Prof. Dr. Christoph Wagner vom Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Regenburg durch die Befreiungshalle. Danach geht es den Fußpfad von der Befreiungshalle herunter nach Kelheim zur Bootsanlegestelle Altmühltal .

Fahrt vorbei an den Steinbrüchen für den Dom – Arbeit in der Dombauhütte
Gegen 15.45 Uhr legt die „Gloria“ in Richtung Regensburg ab. Die Fahrt folgt von Kelheim bis Regensburg dem alten Weg der Steine für den Dom. Die gut zweistündige Tour geht vorbei an den wichtigsten Steinbrüchen für den Dombau, zum Beispiel an Saal, Kapfelberg, Bad Abbach oder Oberndorf. Unterwegs führt der Kunsthistoriker Dr. Friedrich Fuchs mit kurzen, mit Bildern illustrierten Vorträgen, an die Baugeschichte der mittelalterlichen Kathedrale heran. Auch die Arbeit in den Steinbrüchen, die Auswahl des Steins, seine Erhaltung, der Transport und seine Bearbeitung sind Themen auf der Fahrt. Ein besonderer Schwerpunkt der Baugeschichte sind dabei die Veränderungen am Dom in der Zeit Ludwig I. (Bau der Domtürme, Re-Gothisierung). 

Texte verschiedener Epochen, die Domvikar Dr. Werner Schrüfer ausgewählt hat, versuchen, sich dem Geheimnis des Domes auch theologisch, literarisch oder zeitgeschichtlich zu nähern. Gegen 18 Uhr legt das Schiff in Regensburg am Dultplatz an. Von dort sind es etwa 30 Minuten Fußweg zum Dom.

Mittelalter erleben in der Dombauhütte 
In Regensburg nähern sich die Teilnehmer dem Dom von seiner "Schauseite" her über die Steinerne Brücke. Leitender Baudirektor Hans Weber vom Staatlichen Bauamt zeigt am Dom die von Ludwig I. eingeleiteten Veränderungen. In der Staatlichen Dombauhütte führt Hüttenmeister Helmut Stuhlfelder die Arbeit der Steinmetze und Handwerker vor, die heute den Dom erhalten. Dabei pflegen sie noch heute mittelalterliche Bautechniken. Bauoberat Christian Brunner erläutert dort auch in Rolle des Staates bei der Erhaltung des Domes. 

Geistliche Domführung im Licht der Abendsonne
Im Dom stellt Dr. Friedrich Fuchs kurz zusammenfassend die mittelalterliche Gestalt der Kathedrale vor. Im Licht der untergehenden Sonne zeigt Innenstadtseelsorger Dr. Werner Schrüfer bei der abschließenden geistlichen Domführung, wie die vermeintlich toten Steine der Kathedrale im Spiel von Licht und Schatten lebendig die Botschaft des Evangeliums verkünden. Zur geistlichen Kirchenführung erklingt die neue Domorgel, die der frühere Kirchenmusikdirektor Erich Weber spielen wird. Ein Bus bringt die Teilnehmer zurück nach Kelheim zum Ausgangspunkt. 

Die Referenten:

Prof. Dr. Christoph Wagner, Lehrstuhl für Kunstgeschichte, Universität Regenburg

Leitender Baudirektor Hans Weber, Staatliches Bauamt

Domvikar Monsignore Dr. Werner Schrüfer, langjährige Domprediger und Leiter der Innenstadtseelsorge "Domplatz 5"

Dr. Friedrich Fuchs, Kunsthistoriker und Spezialist für die Baugeschichte des Regensburger Doms

Bauoberrat Christian Brunner, Staatliches Bauamt

Helmut Stuhlfelder, Hüttenmeister der Staatlichen Dombauhütte 

Geplanter Ablauf

Treffpunkt am Sonntag, 28. Juli, um 14 Uhr am Eingang der Befreiungshalle in Kelheim; Führung durch Prof. Dr. Wagner

15.45 Uhr 
Abfahrt Anlegestelle Kelheim-Altmühltal

18 Uhr 
Ankunft Dultplatz,

18.30 Uhr 
Dombauhütte, 20 Uhr Dom, Ende gegen 20.45 Uhr

Hinweis: 
Voraussetzung für die Einhaltung des Zeitplanes ist, dass das Schiff planmäßig die Schleusen benutzen kann und keine längeren Wartezeiten entstehen. 

Literaturhinweis: Prof. Dr. Christoph Wagner (Hrsg.), Die Befreiungshalle Kelheim - Geschichte, Mythos, Gegenwart, Verlag Schnell und Steiner, 2013 

Anmeldeschluss: 22.07.2013

Kosten: 32 €, Familien mit 2 Kindern bis 16 Jahren 70 € für Eintritt Befreiungshalle, sämtliche Führungen, Schifffahrt und Rücktransport nach Kelheim

Anmeldung (unbedingt erforderlich) bei der KEB im Landkreis Kelheim

Tel. 09443/91842-24
Mail: info@keb-kelheim.de
www.keb-kelheim.de