News Bild Diözesanadministrator Dr. Gegenfurtner: „Kirche und Glaube haben zu helfen, dass das Leben gelingt“ – Geschäftsstelle des 99. Deutschen Katholikentags 2014 im Gewerbepark Regensburg eröffnet

Diözesanadministrator Dr. Gegenfurtner: „Kirche und Glaube haben zu helfen, dass das Leben gelingt“ – Geschäftsstelle des 99. Deutschen Katholikentags 2014 im Gewerbepark Regensburg eröffnet

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(pdr) Am Freitagvormittag wurde die Geschäftsstelle des 99. Deutschen Katholikentags in Regensburg eröffnet. Die Eröffnung nahmen der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Stefan Vesper, sowie der Leiter der Geschäftsstelle, Dr. Martin Stauch, vor. Diözesanadministrator Dr. Wilhelm Gegenfurtner stand der Andacht vor, in deren Rahmen die Räume im Gewerbepark in Regensburg gesegnet wurden. Mitglieder aus Leitungsgremien des Katholikentags, weitere Mitwirkende des Katholikentags sowie Politiker und Journalisten, insgesamt 80 Personen, waren zu der Eröffnung gekommen. Der Katholikentag wird vom Mittwoch, 28. Mai, bis Sonntag, 1. Juni 2014, in der Bischofsstadt an der Donau stattfinden.

Diözesanadministrator Dr. Gegenfurtner sagte während der Andacht: „Die Steinerne Brücke in Regensburg ist für uns etwas sehr Wichtiges.“ Er begründete dies mit dem Hinweis auf geschichtliche Zusammenhänge: Der Hohe Dom St. Peter sei ein markantes christliches Zeichen des Regensburger Bürgertums. Und das Katharinenspital stehe für den Wunsch der Regensburger Bürgerschaft wie auch des Bischofs, die tätige Nächstenliebe zu fördern. „Die Steinerne Brücke verbindet beides miteinander.“

Die Kirche in der Welt von heute zu verwirklichen sei der Auftrag des Katholikentags, sagte Prälat Dr. Gegenfurtner weiter: „Kirche und Glaube haben zu helfen, dass das Leben gelingt, und sie haben Sinnstiftung zu ermöglichen.“ Angesichts schwerer Lebensschicksale hätten viele Menschen immer wieder Kraft im Gebet gefunden, erklärte der Diözesanadministrator, der in diesem Zusammenhang an das ungeklärte Schicksal der Maria Baumer aus dem Bistum Regensburg erinnerte, die seit vergangenem Mai verschwunden ist.

Prälat Gegenfurtner wünschte allen, die sich an den Vorbereitungen des Katholikentags beteiligen, „viel Kraft und Mut“. Der Diözesanadministrator gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Katholikentag in anderthalb Jahren ein „schönes Glaubensfest“ werde.

Dr. Martin Stauch sagte, dass am kommenden Montag elf Mitarbeiter in den Räumen ihre Arbeit aufnehmen werden. Ab dem Beginn des Jahres 2014 werden es dann 40 sein. Den Katholikentag in Mannheim 2012 hatten 80.000 Gäste besucht, darunter rund 30.000 Dauerteilnehmer. Die Geschäftsstelle sei „Hirn und Herz“ des Katholikentags, sagte Dr. Stauch.

Dr. Stefan Vesper erinnerte an die Einladung, die der damalige Regensburger Bischof, Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, im Sommer 2011 an den Katholikentag ausgesprochen hatte, nach Regensburg zu kommen. Vor einem Jahr hatte die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken diese Einladung einstimmig angenommen.