News Bild „Die Stadtmission soll eine echte Erneuerung im Glauben bewirken“

„Die Stadtmission soll eine echte Erneuerung im Glauben bewirken“

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(pdr) Auf der Dekanatsversammlung des Dekanats Regensburg haben am Mittwochabend vier Missionare der Gemeinschaft Emmanuel im Pfarrheim von St. Wolfgang in Regensburg erste grundlegende Impulse für die Stadtmission 2008 gegeben. Dies war der Auftakt zur Vorbereitung der großangelegten Mission, die die geistlichen Früchte des Besuchs des Heiligen Vaters im vergangenen September in Regensburg vertiefen soll. Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, der zuvor ein Pontifikalamt in St. Wolfgang gefeiert hatte, stellte fest, das geplante Glaubenszeugnis dürfe wie schon der Papstbesuch nicht mit weltlichen Effektivitätskriterien gemessen werden.

Die Mitglieder der Gemeinschaft Emmanuel, einer neuen geistlichen Gemeinschaft, haben bereits rund 50 Stadtmissionen begleitet. Sie stellten ihre Erfahrungen anhand der Mission in Wien vor, die vor wenigen Jahren stattgefunden hatte. „Jede Mission ist etwas ganz Eigenes. Das ist Ihre Mission, wir möchten zusammen mit Ihnen das Konzept für Regensburg entwickeln und Sie bei der Verwirklichung begleiten.“ Das entscheidend Neue dieser Form von Mission bestünde darin, dass die Gläubigen nicht einfach passive Adressaten von vorbereiteten Aktionen seien, sondern sich von einer versorgten, über eine mitsorgende hin zu einer missionarischen Kirche entwickeln sollten. Die Stadtmission lebe vom Engagement der Gläubigen, die von Missionaren der Gemeinschaft Emmanuel begleitet und unterstützt würden. Bischof Gerhard Ludwig hatte die geistliche Gemeinschaft nach Regensburg eingeladen. Die Mission soll nach der intensiven Vorbereitungszeit voraussichtlich Anfang Mai 2008 in ihre entscheidende Phase treten. Sie soll kein kurzes Feuerwerk sein, sondern eine echte Erneuerung im Glauben bewirken.

In der mehrtägigen zentralen Phase soll durch zahlreiche Veranstaltungen vor allem auf der Ebene der Pfarrei das tägliche Leben der Menschen mit Christus durchdrungen werden. Einerseits empfahlen die Missionare, dass sich die Gläubigen zum Beispiel mit Hausbesuchen zu den Menschen aufmachen. Denkbare Formen des Einsatzes sind Besuche von Kindergärten und Schulen, Straßenmissionen, Krankenbesuche und Missionen in Geschäftszentren. Andererseits sollten die Menschen dabei auch eingeladen werden, in die Kirche zu kommen, wo sie an Gebet, Liturgie und Gesprächen teilnehmen können.

Die Pfarreien im Stadtdekanat sollen nun die Chancen der Stadtmission ausloten. Weitere Zusammenkünfte zur Konkretisierung der ersten Ansätze werden in absehbarer Zeit folgen. (ven)