News Bild Die Osterbotschaft von Bischof Rudolf Voderholzer

Die Osterbotschaft von Bischof Rudolf Voderholzer

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Benedikt XVI. als "theologisch brillanten Botschafter der Auferstehung" und "Pionier der Ökumene im Dienst der Kircheneinheit" stellt der Regensburger Bischof ins Zentrum seiner Osterpredigt. Der emeritierte Papst, der am Ostersonntag seinen 90. Geburtstag feiert, war am 16. April 1927 in Marktl am Inn zur Welt gekommen. Es war ein Karsamstag gewesen. Der Geburt folgte noch am selben Tag die Wiedergeburt durch die Taufe mit dem neu geweihten Osterwasser. Christliche Existenz sei geprägt von der Dynamik der Auferstehung und der hoffnungsfrohen Erwartung des endgültigen österlichen Lebens bei Gott.

 

Am Karfreitag erinnert Bischof Voderholzer an die Christenverfolgung in aller Welt, aktuell und besonders an die verheerenden Anschläge am Palmsonntag in Kairo. Weil sie zu Christus und seinem Kreuz stehen, müssen gegenwärtig Millionen unserer Schwestern und Brüder um ihr Leben bangen. Christen zahlen gemäß dem Vorbild ihres Herrn erlittenes Unrecht nicht mit gleicher Münze zurück. Aber wie der Herr in der Passion reagieren sie innerlich stark und stellen die entblößende Frage: Warum schlagt ihr uns? Gibt es einen sinnvollen Grund für diese Verfolgung? Nein! Die am Kreuz offenbare "Entfeindungsliebe" Jesu birgt vielmehr den Grund für Frieden und Versöhnung. An alle Christen weltweit, besonders die in den freiheitlichen Gesellschaften, appelliert der Bischof, ihren verfolgten Schwestern und Brüder geistlich und auch politisch beizustehen und die Stimme zu erheben für die Achtung der Religionsfreiheit und der Würde der Person.