News Bild Die Kita als Ort unbehinderten Miteinanders - Caritas bildete elf Erzieherinnen zu Fachkräften für Integrations- und Inklusionspädagogik fort

Die Kita als Ort unbehinderten Miteinanders - Caritas bildete elf Erzieherinnen zu Fachkräften für Integrations- und Inklusionspädagogik fort

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Von Weiden bis Wolnzach, von Cham bis Geisenfeld – die Zusatzqualifikation zur Integrations- und Inklusionspädagogin ist im gesamten Bistum gefragt. „Wir hatten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Anmeldungen, obwohl die Fortbildung sehr viel Zeit und Energie abverlangt“, sagte Angelika Schäffer-Gabler, zuständig für das Kita-Fortbildungsangebot des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg. An fünf Modulwochenenden erfuhren und lernten die elf Absolventinnen zahlreiche Aspekte zu Integration und Inklusion behinderter Kinder in den Kita-Alltag. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen wurden auch Förderkonzepte und zielgruppenorientiertes Handeln thematisiert. Zu den Referenten gehörten unter anderem Ernst Würdinger vom Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg und die Integrationspädagogin Anke Reuther. Zum Abschluss der fast einjährigen Zusatzqualifikation mussten die Absolventinnen eine Facharbeit schreiben und ein Kolloquium bestehen.
 
„Wir freuen uns, dass alle Teilnehmerinnen die Prüfungen bestanden haben und nun in ihren Einrichtungen etwas umsetzen können“, so Schäffer-Gabler. Der Bedarf sei zweifelsfrei da. Zahlreiche Kindertageseinrichtungen im Bistum Regensburg bieten Einzelintegration an. Sie schaffen dadurch die Möglichkeit, dass Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung die Welt entdecken und lernen. „Trotzdem brauchen die Kinder auch eine spezielle Unterstützung und jemanden, der ihre Situation versteht“, betont Schäffer-Gabler.
 
Das Zertifikat zur Integrations- und Inklusionspädagogin erhielten Elke Biersack (Kindergarten St. Wolfgang in Weiden), Tanja Heitzer (Kindergarten St. Josef in Cham), Katharina Kaindl (Kindergarten Am Brunnen in Wolnzach), Corinna Kaiser (Kindergarten Bunte Welt in Geisenfeld), Corinna Kalbe (Kindergarten St. Martin in Schwarzenfeld), Anna-Maria Kornprobst (Kindergarten St. Raphael in Hemau), Elke Lehner-Nowokowsky (Kindergarten Santa Maria in Falkenstein), Monika Merkle (Kindergarten Am Brunnen in Wolnzach), Nadine Peters (Kindergarten Am Brunnen in Wolnzach), Katrin Rank (Kindergarten Bunte Welt in Geisenfeld) und Simone Walter (Evangelischer Kindergarten in Regensburg).
 
Zusatz-Info:
Die Fachberatung Kindertageseinrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg steht den Fachleuten in den katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum mit Rat und Tat zur Seite. Fort- und Weiterbildungen sind ein wichtiger Teil der Fachberatung. Das aktuelle Fortbildungsprogramm steht online auf www.caritas-regensburg.de.
 
In der Diözese Regensburg gibt es rund 400 katholische Kindertageseinrichtungen. Dazu gehören Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderhorte. In den katholischen Kindertageseinrichtungen betreuen, bilden und erziehen täglich rund 3400 pädagogische Kräfte mehr als 32000 Kinder.