News Bild Die hoffnungsfrohe Glaubensbotschaft erfahren – 40. Fußwallfahrt von Schwandorf nach Altötting

Die hoffnungsfrohe Glaubensbotschaft erfahren – 40. Fußwallfahrt von Schwandorf nach Altötting

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Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer war Hauptzelebrant der feierlichen Pilgermesse in der St. Anna-Basilika anlässlich der 40. Jubiläumsfußwallfahrt von Schwandorf nach Altötting. 170 Kilometer hatten die rund 100 Pilger in vier Tagen absolviert. Eine respektable Leistung. Bischof Voderholzer marschierte selbst ein erhebliches Stück mit und stellte in seiner Predigt die Freude am österlichen Glauben ins Zentrum.

Als die Altöttinger Kirchenglocken beim Einzug der Schwandorfer Fußpilger unter Leitung von Stefan Schenk am Samstagvormittag, 27. April, zu läuten begannen, war dies sowohl für die etwa 100 Pilger als auch für die auf dem Kapellplatz wartenden Familienangehörigen ein ergreifender Moment.

Altöttings Wallfahrtsrektor sagte den Pilgern bei einer Statio vor der Gnadenkapelle ein herzliches Vergelt’s Gott für das großartige öffentliche Glaubenszeichen in einer glaubensarmen Zeit, betonte seine Hochachtung und Wertschätzung zur 40. Jubiläums-Fußwallfahrt und dankte u.a. auch dem Wallfahrtsgründer und Ehrenpilgerleiter Diakon Hans-Dieter Göring. „Was wäre eine Wallfahrt ohne Pilgerleitung?“, fragte er.

Beim anschließenden Jubiläumsgottesdienst, dem sich viele weitere Pilgergruppen anschlossen, erinnerte Bischof Voderholzer an die „Freude der Osterbotschaft durch die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus“ und erklärte: „Das Leben ist stärker als der Tod!“ Eben jene hoffnungsfrohe Glaubensbotschaft lasse sich gerade auch bei einer Fußwallfahrt erfahren – im Gemeinschaftserlebnis im Gebet und nicht zuletzt im Wandern durch die Natur, die gerade im Frühling intensiv erlebt werden könne.

Bischof Voderholzer betonte, dass nicht das Wegerlebnis allein zähle, sondern dass eine Wallfahrt stets ein Ziel habe. In Altötting verweise die Gottesmutter Maria auf ihren Sohn, den auferstandenen Herrn. Selbst wenn die Bibel kaum von Begegnungen des Auferstandenen mit seiner Mutter berichte, so erklärte Bischof Voderholzer zuversichtlich: „Der auferstandene Herr ist zuerst seiner Mutter Maria begegnet.“ Maria habe zum Heilsplan Gottes ihr „Ja“ gesprochen, habe ihren Sohn von der Geburt bis zum Tod am Kreuz begleitet und alles in ihrem Herzen bewahrt. Die Begegnung Jesu mit seinen Jüngern hingegen habe die Bedeutung einer „Zurüstung“, damit diese als Zeugen und Verkünder der Osterbotschaft bis an die Grenzen der Erde gehen.