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Diakonentag: Übertragung der Dienstämter und Aufnahme unter die Weihekandidaten

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Im Rahmen eines feierlichen Pontifikalgottesdienstes hat Weihbischof Dr. Josef Graf im Auftrag des Diözesanbischofs sieben Bewerbern für den Ständigen Diakonat die Dienstämter übertragen und zwei Bewerber unter die Weihekandidaten aufgenommen. Prof. Dr. Christoph Binninger hielt den anschließenden Festvortrag zum Reformationsgedenkjahr 2017.

 

Pontifikalmesse

„Hier bin ich!“ Mit dieser Bereitschaftserklärung taten neun Bewerber den nächsten Schritt auf ihrem jeweiligen Ausbildungsweg zum Ständigen Diakon. Weihbischof Graf ermunterte sie und den gesamten Diakonenkreis, sich mit diesem „Adsum“ bewusst zum Heil der Menschen in den Dienst der Kirche zu stellen und dieses Wort immer wieder durch die Gemeinschaft und die Verbindung mit Jesus Christus mit Leben füllen zu lassen. Die Aufgabe und das Amt des Ständigen Diakons seien in der Kirche fest verankert.

 

Lektoren, Akolythen und Weihekandidaten

Zu Lektoren bestellt wurden Manuel Hirschberger (Neutraubling-St. Michael), Helmut Pscheidl (Parkstetten-St. Georg), Harald Schneider (Runding-St. Andreas) sowie Ovidiu Weimann-Chirilov (Ernsgaden-St. Laurentius). Mit dem Dienst des Akolythen wurden beauftragt Thomas Bauer (Zenching Pfarrei Rimbach), Jürgen Donhauser (Kümmersbruck-St. Antonius) und Karlheinz Renner (Wenzenbach-St. Peter). Andreas Dieterle (Windberg-Mariä Himmelfahrt) und Rupert Loichinger (Niedermotzing-St. Bartholomäus) wurden unter die Weihekandidaten aufgenommen.

 

Ökumenische Bausteine

Im anschließenden Festvortrag „Brüder und Schwestern im Herrn - Ökumenische Bausteine für das Miteinander von Katholiken und Lutheranern im Licht des Reformationsgedenkens 2017“ stellte Prof. Dr. Christoph Binninger die konfessionellen Gemeinsamkeiten und Annäherungsschritte der letzten Jahrzehnte heraus. Das Zweite Vatikanische Konzil hat das Verbindende des gemeinsamen Glaubens neu in den Mittelpunkt gestellt und ausgehend davon der Kirche das Bemühen um die Einheit als eine wesentliche Verpflichtung auferlegt. Professor Binninger verschwieg auch ungelöste Hindernisse bei diesem Einheitsbestreben nicht. Am Beispiel des Eucharistieverständnisses verdeutlichte der Referent die verschiedenen Sichtweisen der einzelnen kirchlichen Gemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind. Damit aus den möglichen Ökumene gelingen kann, müssten die Gläubigen ihren Glauben kennen und in ihm beheimatet sein.

 

Interesse

Interessenten für den Ständigen Diakonat können sich gerne unverbindlich mit Diakon Aichner von der Arbeitsstelle „Ständige Diakone“ im Bischöflichen Ordinariat in Verbindung setzen und ihre Fragen besprechen.