News Bild „Der Menschheit die Fackel vorantragen und Jesus Christus als das Licht bezeugen“ - Sehr große Beteiligung an Rosenkranzgebet im Dom und Prozession durch Regensburg

„Der Menschheit die Fackel vorantragen und Jesus Christus als das Licht bezeugen“ - Sehr große Beteiligung an Rosenkranzgebet im Dom und Prozession durch Regensburg

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(pdr) Anlässlich des Rosenkranzfestes fand am Freitagabend im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg in Gegenwart von Bischof Gerhard Ludwig Müller das traditionelle Rosenkranzgebet statt. Dazu hatten sich rund 600 Gläubige aus ganz Regensburg, darunter sehr viele Familien, Schüler und Schülerinnen sowie Bischof Martin Kivuva aus Kenia versammelt. Sie alle gaben ein buntes Bild des versammelten Gottesvolkes ab. Der Monat Oktober ist der Rosenkranzmonat, das Rosenkranzgebet im Regensburger Dom gestalteten Gläubige aus den verschiedensten Regensburger Stadtpfarreien. Auch sechs Schwestern der Gemeinschaft der Dienerinnen Mariens aus dem kongolesischen Boma, die kürzlich in Regensburg angekommen sind und zum Dienst im Bistum bleiben werden, nahmen an dem Rosenkranzgebet teil.

Im Anschluss an das Gebet bewegten sich die Gläubigen in der Prozession singend und betend über den Domplatz, über den Neupfarrplatz und durch die gesamte Gesandtenstraße hin zu St. Blasius, um von ihrem Glauben ein sichtbares und hörbares Zeugnis abzulegen. Zahlreiche Passanten blieben am Rande des Weges stehen und hörten auf die Gesänge und das Gebet der Katholiken. Die rötlichen Lichter der in dem hunderte Meter langen Zug mitgeführten Kerzen leuchteten eindrucksvoll in die Dunkelheit.

In Sankt Blasius angekommen, erinnerte Bischof Gerhard Ludwig an den Ursprung des Rosenkranzfestes, das am 7. Oktober gefeiert wird: den Dank für die erfolgreiche Abwehr der Angriffe des Osmanischen Reiches, das die gesamte Christenheit in Europa bedroht hatte. Damals hatte sich die Christenheit in Europa unter den Schutz Mariens gestellt. „Auch heute wollen wir mit Maria den Weg der Nachfolge Christi gehen“, erklärte der Bischof, „damit alle Gefahren für uns vorübergehen.“ Er dankte den vielen Menschen, die der Einladung zum Gebet in den Dom und zur Prozession gefolgt waren, um so die Menschen auf die Kraft des Gebets aufmerksam zu machen. „Durch unsere Prozession haben wir der Menschheit die Fackel vorangetragen und sie darauf aufmerksam gemacht, dass Jesus Christus das Licht ist, das alle erleuchtet“, so Bischof Gerhard Ludwig in seiner Ansprache vor der überfüllten ehemaligen Dominikanerkirche.

Es gelte nun, nach den Erlebnissen der vergangenen Monate, nicht niedergeschlagen zu sein, sondern den Auftrag der Kirche zu erfüllen, Jesus Christus in den Schulen, an den Arbeitsstätten, in den Vereinen und Familien zu bezeugen. Anschließend segnete Bischof Gerhard Ludwig jedes einzelne der sehr zahlreich erschienenen Kinder, während die Dienerinnen aus Boma auf bewegende Weise geistliche Gesänge aus ihrer Heimat vortrugen.