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Zur Neuigkeit
Der heilige Johannes Paul II. über Ehe und Partnerschaft
Paulinische Lehre, aktueller denn je
Rom / Regensburg, 25. April 2026
Johannes Paul II. setzt in der Katechese in der Generalaudienz vom 27. Oktober 1982, veröffentlicht in L’Osservatore Romano 82/45, das Nachdenken über die paulinische Theologie fort und spricht über Erlösung sowie über die Sakramente der Kirche, denn beides lässt sich nicht voneinander trennen.
In der Taufe stelle sich die „Sakramentalität der Kirche“ selbst dar, ein ebenso großes Sakrament sei auch die Eucharistie, denn Christus nähre die Kirche in der Eucharistie mit seinem Leib. Paulus appelliere an die Eheleute, dass sie einander folgen in der verbindenden und gemeinsam gelebten Ehrfurcht vor Christus. Ihr Leben sollen sie auf das Sakrament gründen, dass der Schöpfer selbst eingesetzt und „das seine endgültige Größe und Heiligkeit in dem Liebesbund der Gnade zwischen Christus und der Kirche gefunden“ habe.
Ihrer Berufung sollen die Eheleute auf der Grundlage des Sakraments nachgehen: „Christus verkündet diese Worte sozusagen aus der göttlichen Tiefe der ‚Erlösung unseres Leibes‘ (Röm 8,23). Alle diese Worte sind für den – als Mann und Frau geschaffenen – Menschen, insofern er eben Leib ist, von grundlegender Bedeutung. Sie sind von Bedeutung für die Ehe, in der Mann und Frau sich so vereinen, dass beide ‚ein Fleisch‘ werden, wie es im Buch Genesis (2,24) heißt, auch wenn die Worte Christi zugleich auf die Berufung zur Enthaltsamkeit ‚um des Himmelreiches willen‘ hinweisen (Mt 19,12).“ Die Aussicht auf die Erlösung des Leibes sei eine „ständige Quelle der Hoffnung“, denn Christus öffne in der eschatologischen Dimension auch das Zutrauen, den Alltag im gemeinsamen Leben vor Gott zu bestehen.
Vor dem weiten Horizont der „Erlösung des Leibes“ erfüllt sich nach Johannes Paul II. die spezifisch christliche Existenzweise. Er legt mit Blick das Sakrament der Ehe dar: „Diese Worte enthalten zugleich eine universale Antwort, die sich an den Menschen der Geschichte aller Zeiten und Orte richtet, weil sie für die Ehe und ihre Unauflöslichkeit entscheidend sind; sie weisen in der Tat auf das hin, was der als Mann und Frau geschaffene Mensch ist, was er in nicht mehr rückgängig zu machender Weise dadurch geworden ist, dass er ‚als Bild und Gleichnis Gottes‘ geschaffen wurde: der Mensch, der auch nach der Ursünde nicht aufhört, Mensch zu sein, auch wenn ihn diese Ursünde der ursprünglichen Unschuld und Gerechtigkeit beraubt hat.“
Erlösung bedeute eine „neue Schöpfung“, und auch in den Briefen des Apostels Paulus erkennt der Papst die Dimensionen eines Zeugnisses für die „Sakramentalität der Ehe“, das auf nichts anderem als auf dem „‚tiefen Geheimnis‘ Christi und der Kirche“ gründe. Wer sich diese Darlegungen vergegenwärtigt, wird insbesondere auch die modernen Missverständnisse, etwa über die Ehe als Zweckgemeinschaft oder temporäre Liebesbeziehung, auch den postmodernen Widersinn einer „Ehe für alle“, deutlich erkennen, in der sich Formen der „Diktatur des Relativismus“ (Joseph Ratzinger) zeigen, bei der die Schöpfungsordnung ebenso ignoriert wird wie die Weisungen des Herrn.
Text: EWTN / CNA Deutsch
(sig)




