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„Der Dom der Hallertau“ glänzt wieder

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Bischof Voderholzer feierte mit der Pfeffenhausener Pfarrkirche das 125-jährige Jubiläum St. Martin

125-jähriges Jubiläum feierte am Sonntag die Kirchgemeinde St. Martin in Pfeffenhausen und gleichzeitig Abschluss der mehrjährigen Gesamtrenovierung. Pfarrer Müller und Bischof Voderholzer freuten sich über die große Resonanz beim Festgottesdienst, der mit einem kräftigen Eingangs-„Halleluja“ begann. Würdenträger aus Gesellschaft und Politik, Vereine, vor allem viele Familien mit den Kindern waren zahlreich gekommen und bestätigten den Eindruck, dass Pfeffenhausen eine lebendige Pfarrgemeinde ist.

Außen- und Innenrenovierung lassen den „Dom der Hallertau“, wie die Pfeffenhausener Pfarrkirche genannt wird, wieder in voller Schönheit erstrahlen. Diese Bezeichnung stammt aus dem 19. Jahrhundert, als die ursprüngliche Taufkirche, die schon 1040 urkundlich erwähnt wurde, auf dem oktogonen Grundriss nach 3-jähriger Bauphase im neugotischen Stil 1888 eingeweiht wurde. Jetzt glänzt der „Dom der Hallertau “ wieder. Die Gläubigen freuen sich. „Es ist viel heller“. „Der Altar glänzt regelrecht“. „Die Bilder kommen wieder viel besser zur Wirkung.“ Voll des Lobes sind auch die Restaurateure: Da alles noch vorhanden war, passt auch alles noch zusammen. Es musste nur die Graupatina, die Ablagerungen der Jahrhunderte, entfernt werden.

Einen Tag vor St. Martin thematisierte Bischof Voderholzer in seiner Predigt den Heiligen und Namensträger der Kirche. Der heilige Martin ist über das Christentum hinaus ein Symbol für das Teilen und eine gerechte Verteilung der Güter auf der Erde, Vorbild für alle Menschen, egal welcher Religion, Vorbild für alle Kinder. Und die Kinder waren zahlreich da. Sie erhielten nach der Kirche den Segen des Bischofs. Der neue Kirchenführer „Wegweiser der Kirchen der Pfarrgemeinschaft“ wurde rechtzeitig zum Jubiläum fertig, so dass das erste Exemplar dem Bischof überreicht werden konnte.