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„Den Menschen im Namen Christi dienen“

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(pdr) Bischof Gerhard Ludwig Müller hat am Freitag im Rahmen der Wolfgangswoche in der überfüllten Basilika St. Emmeram in Regensburg ein Pontifikalamt zum Tag der Mitarbeiter der Caritas gefeiert. Mit dem Bischof konzelebrierten Domkapitular Monsignore Bernhard Piendl, Pfarrer Helmut Heiserer, Pfarrer Herbert Steinbeck und Pater Günther Wendel. Im Bistum Regensburg sind 16.000 Menschen hauptamtlich im diakonisch-caritativen Bereich tätig, dazu kommen viele Tausend ehrenamtlich Tätige. Bereits am Donnerstag hatte der Bischof anlässlich des Tags der Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats in St. Emmeram ein Pontifikalamt gefeiert.

In seiner Predigt am Freitagvormittag betonte Bischof Gerhard Ludwig die kirchlichen Grundvollzüge der Liturgie, der Verkündigung und der tätigen Liebe, der Diakonie. Ein Beruf in und für die Kirche sei nicht einfach mit einem weltlichen Beruf zu vergleichen. Vielmehr gehe es darum, „sich selber Christus zur Verfügung zu stellen und den Menschen im Namen und im Auftrag Christi zu dienen“. Außerdem sei die Kirche kein humanistischer Wohlfahrtsverband, sondern der Leib Christi mit Christus als Haupt. „Wir müssen Christus mit seiner Hilfe und mit seinem Trost für die Menschen erlebbar machen“, so der Bischof. „Alles, was wir tun, tun wir in seinem Auftrag.“

Der Regensburger Bischof rief die Caritas-Mitarbeiter dazu auf, angesichts der oft enttäuschenden Situationen des Alltags nicht in Resignation zu verfallen. „Die Gnade Gottes bleibt immer bei uns“, so Bischof Gerhard Ludwig. Vor Gott seien alle Menschen hilfsbedürftig, sowohl die helfen als auch denen geholfen wird. „Von Jesus geht die Heilung aus. Das ist auch unsere Sendung“, erklärte der Bischof. (ven)



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