Ein Bild eines Friedhofs

"Dem Tod begegnen, dem Leben auf der Spur"

Halloween in Straubing


Regensburg, 30. Oktober 2026

Während vielerorts Halloween gefeiert wird, lädt die Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth – St. Peter in Straubing morgen, also am 31. Oktober 2026, dazu ein, den Ursprüngen dieser besonderen Zeit auf eine ganz eigene Weise nachzuspüren. Unter dem Leitwort „Dem Tod begegnen, dem Leben auf der Spur“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am historischen Friedhof St. Peter ein Abend, der Geschichte, Musik und Glauben miteinander verbindet.

Gemeinsam mit der Straubinger Stadtführerin Ursula Bosl-Seitz geht es über den traditionsreichen Friedhof zu den Grabmälern bedeutender und bekannter Straubinger Bürger. Dabei begegnen die Teilnehmer nicht nur vergangenen Zeiten, sondern auch den Menschen, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt die Theatergruppe der Pfarrei St. Peter. Ihre Mitglieder schlüpfen in die Rollen der Verstorbenen und lassen diese aus ihrem Leben erzählen. So werden längst vergangene Geschichten lebendig – und die Frage nach dem eigenen Leben und der Vergänglichkeit rückt ganz nah. Musikalisch begleitet wird der Abend von Andreas Friedländer an der Klarinette.

Seinen geistlichen Höhepunkt findet der Rundgang in der romanischen Basilika St. Peter. Dort lädt ein Auferstehungsgebet dazu ein, innezuhalten und den Blick über den Tod hinaus auf die christliche Hoffnung auf neues Leben zu richten. Im Mittelpunkt steht dabei das romanische Kreuz, das auf das Jahr 1200 datiert wird und Christus in seiner Herrlichkeit zeigt.

Dekan Johannes Plank freut sich, dass seine Idee durch das Engagement so vieler Mitwirkender Gestalt annimmt. Zum Ausklang sind alle Gäste zu Glühwein und Gesprächen eingeladen.

Der Abend auf dem Friedhof St. Peter ist eine Einladung an Menschen aller Altersgruppen, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, das Leben bewusster wahrzunehmen und die christliche Hoffnung neu zu entdecken. Eine besondere Einstimmung auf Allerheiligen und Allerseelen – und auf den beginnenden Totenmonat November.

Text: Dekan Johannes Plank

(mw)



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