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Das ökumenische Friedensgebet 2023 lenkt den Blick auf den Südsudan

Gott, lass uns Frieden stiften und nicht den Krieg fördern

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München/Aachen/Hamburg, 12. Dezember 2022

Das ökumenische Friedensgebet steht im Zeichen weltweiter Solidarität und lenkt 2023 den Blick auf den Südsudan. Es wird von den internationalen katholischen Missionswerken missio München und missio Aachen mit der Evangelischen Mission Weltweit (EMW) herausgegeben. Seit 2003 bieten die drei Werke dieses Gebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an.

Das Ökumenische Friedensgebet 2023 kommt aus dem Südsudan. Auch nach dem Bürgerkrieg (2013-2018) und trotz zweier Friedensabkommen ist das Land von bestehenden politischen Verwerfungen und Gewalt gezeichnet. Hungersnöte, Auswirkungen des Klimawandels etwa in Form von schwersten Überschwemmungen, medizinische Unterversorgung, große soziale Ungleichheiten, eine mangelnde Infrastruktur und Korruption tragen zusätzlich zum Leid der Menschen bei.

Das Friedensgebet 2023 ist ein Geschenk des Südsudanesischen Kirchenrats, verfasst von Erzbischof Dr. Stephen Ameyu Martin Mulla, Juba (röm.-kath. Kirche); Erzbischof Dr. Justin Badi Arama, Juba (Episkopalkirche des Südsudans/anglikanische Gemeinschaft) und Bischof Dr. Isaiah Majok Dau (Pfingstkirche).

Der Südsudanesische Kirchenrat ist ein ökumenisches Gremium, das sich aus sieben Mitgliedskirchen und assoziierten Kirchen im Südsudan zusammensetzt. Er kann auf ein starkes Erbe in den Bereichen Friedensförderung, Versöhnung und Lobbyarbeit verweisen. Die Geschichte des 2013 gegründeten Südsudanesischen Kirchenrats geht zurück auf den 1965 im damaligen Gesamtsudan von der katholischen, der episkopalen (anglikanischen) und der presbyterianischen Kirche ins Leben gerufenen Sudanesischen Kirchenrat.

Das Ökumenische Friedensgebet kann in deutscher Sprache bei den drei Werken in Papierform kostenlos und in größeren Auflagen bestellt werden und steht ab sofort auch digital unter www.oekumenisches-friedensgebet.de zum Download zur Verfügung. Neben der deutschen Version sind wie im vergangenen Jahr sechs weitere Sprachen in der Umsetzung: Ukrainisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Englisch und Französisch. Diese werden nach und nach zum Download zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen unterwww.missio.com/friedensgebet

missio – Internationales Katholisches Missionswerk missio in München

Das Internationale Katholische Missionswerk missio München gehört zu den mehr als 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. Es wurde 1838 durch König Ludwig I. von Bayern als „Ludwig Missionsverein“ ins Leben gerufen und trägt seit 1972 den Namen missio. Heute ist missio München „Gott sei Dank vor Ort“ und fördert mit mehr als 12 Millionen Euro Projekte in 55 Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens. Weitere Informationen im Internet unter https://www.missio.com

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Text: Barbara Brustlein, Presse und Kommunikation missio/jas