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Christmetten und Sternsingeraktion – Wie es weitergeht

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Am heutigen Mittwoch, 16. Dezember, hat sich Generalvikar Michael Fuchs an alle Pfarreien gewandt und ihnen neue Informationen zukommen lassen, wie es jetzt im Hinblick auf Heiligabend sowie die Sternsingeraktion weitergeht. Dies alles steht in Zusammenhang mit der Maßgabe „Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen.“

Im Hinblick auf Heiligabend stützt sich Generalvikar Fuchs auf das Katholische Büro in München, das in Absprache zwischen Kirche und Staat einige hilfreiche Regelungen getroffen hat.

Hier finden Sie die Informationen des Katholischen Büros in München.

Bei der Sternsingeraktion schließt sich das Bistum Regensburg einer aktuellen Empfehlung des Kindermissionswerks 'Die Sternsinger' und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als bundesweite Träger der Sternsingeraktion an.

Hier finden Sie die Informationen des Kindermissionswerks 'Die Sternsinger' und des BDKJ.

Brief des Generalvikars an die Pfarreien

 

Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,

zu Heiligabend:


Wie Sie in den Medien mitbekommen haben, trifft die staatliche Ausgangssperre ab 21 Uhr erklärtermaßen und ohne vorherige Rücksprache mit den bayerischen Diözesanbischöfen auch die Christmetten an Heiligabend in vielen Pfarreien. Die bayerischen Bischöfe hatten sich bei der Staatsregierung nochmals eindrücklich für eine Ausnahmegenehmigung eingesetzt und dabei auf die hohe Bedeutung der Messe des Heiligabends und auf die drohende Verdichtung der Messbesucher auf Nachmittag und frühen Abend hingewiesen - leider vergeblich. Wir werden zusammen mit den vielen betroffenen Gläubigen und vielen ehrenamtlichen Helfern und Ordnern, die sich auf die späte Christmette eingestellt hatten, nun diese staatliche Regelung hinnehmen und das Beste daraus machen.
Heute hat uns dazu noch eine Information des Katholischen Büros in München (Prälat Lorenz Wolf) erreicht, das in Absprache zwischen Kirche und Staat einige wertvolle Regelungen trifft (s. Anlage). Hierbei ist auch die Möglichkeit einer gestreamten Messe, die nur durch Hauptamtliche gefeiert wird, eröffnet - für Menschen, die beruflich unterwegs sind, gilt ja bekanntlich die Ausgangssperre nicht (s. Nr. 3). Ehrenamtliche können dabei nicht teilnehmen.


Die zahlenmäßige Obergrenze für Gottesdienste im Freien wird auf 200 festgelegt, werden mehr Gläubige erwartet, sollte Kontakt mit den Ordnungsbehörden aufgenommen werden (Nr. 8).
Wichtig ist auch noch die Möglichkeit für Vokal- und Instrumentalensembles (je nach Platzgröße bis max. 10 Personen), anlassbezogene Proben - nicht regelmäßig wiederkehrende Proben - zu halten (Nr. 9).


Zur Sternsinger-Aktion:
Das Bistum Regensburg schließt sich einer aktuellen Empfehlung des Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) als bundesweite Träger der Sternsingeraktion an:


In der jetzigen Situation verzichten die Sternsinger auf einen Besuch in den Wohnungen und an den Haustüren. Die Menschen sehnen sich nach dem Segen der Sternsinger. Deshalb findet die Aktion Dreikönigssingen auf neuen Wegen statt: kontaktlos und kreativ, solidarisch mit den Kindern in der Welt.
Nichts machen ist keine Alternative. Daher empfehlen wir den Pfarreien alternative Aktionsformen: Segensbriefe und -pakete werden zugeschickt oder verteilt, digitale Sternsingerbesuche sind möglich, in den Gottesdiensten liegt der Segen bereit.

Weitere Ideen finden sind hier:

www.sternsinger.de/sternsingen/sternsingen-und-corona/ideen-tipps/


Die kommende Sternsingeraktion wird bis zum 2. Februar verlängert, so haben alle länger Zeit den Segen zu erhalten.

Der Leitgedanke der engagierten Mädchen und Jungen in Coronazeiten bleibt: "Heller denn je"; die Welt braucht eine frohe Botschaft!

Herzliche Grüße
Michael Fuchs
Generalvikar