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Zur Neuigkeit
Carlo Acutis begeistert Romwallfahrer aus dem Bistum Regensburg
16- Jähriger radelt zur Heiligsprechung
Regensburg, 14. September 2025
Turnschuhe, rotes Poloshirt, verschmitztes Lächeln – das sind die Markenzeichen von Carlo Acutis, dem ersten heiligen Millennial der katholischen Kirche. Heute genau vor einer Woche hat Papst Leo XIV. ihn in Rom heiliggesprochen, vor rund 80 000 Leuten aus aller Welt, darunter auch Gläubige aus dem Bistum Regensburg.
„Schwitzen für Priester“
Unter diesem Motto hatten sich fünf Männer der katholischen Gemeinschaft Regnum Christi vor Kurzem auf den Weg nach Rom gemacht. Anlass der Fahrradwallfahrt war die Heiligsprechung von Carlo Acutis und Pier Giorgio Frassati. Für Unterwegs hatte sich die Gruppe das Ziel gesetzt, Geld zu sammeln für drei junge angehende deutsche Novizen der Ordensgemeinschaft Legionäre Christi. Die Spendengelder sollen den Noviziatskandidaten das erste Jahr der Ausbildung finanzieren. P. Clemens Gutberlet LC. war zusammen mit Bernhard Langenfeld und Stephan Bauer am 27. August in Köln zur Radtour gestartet. Sie legten insgesamt 1700 km mit dem Rad zurück auf dem Weg nach Rom. In Landshut stießen am 30. August Raphael König und in Alzgern bei Altötting Franz Schmeik zur Gruppe dazu. Vom 16-Jährigen Raphael König stammte auch die Idee zu dieser Radtour. Seine Eltern Franziska und Florian König fuhren das Begleitfahrzeug und sorgten für die notwendige Verpflegung. Außerdem hielten sie die Etappen und Erfolge der Radler in Ton und Bild fest. Im Hintergrund warteten nämlich rund 280 virtuelle Pilger in einer Whats-App-Gruppe auf tägliche Updates. Per Link hatten die virtuellen Pilger die Möglichkeit, Gebetsanliegen an Pater Clemens LC. zu schicken. Die Fahrradpilger machten während der Tour auch an Wallfahrtsorten wie Schio, Padua, La Verna und Assisi Halt. Täglich kämpfte sich die Gruppe durch über 1000 Höhenmeter auf und ab; an einem Tag waren es sogar 2000. Raphael Königs Fazit: Nächstes Jahr möchte er sowas wieder machen.
Doppeldeckerbus fuhr von Regensburg zur Heiligsprechung
Nicht nur per Fahrrad, sondern auch mit dem Reisebus fuhren Gläubige aus dem Bistum Regensburg zur Heiligsprechung. Ursprünglich hatte Margaretha Feßlmeier aus Eining im Landkreis Kelheim zusammen mit ihrem Mann Georg mit nur einem Bus geplant. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde es dann aber doch ein Doppeldecker mit 75 Wallfahrern an Bord.

Audio/Text: Jacinta Rössler
Fotos: Fam. König (oben), Magdalena Feßlmeier (unten)
(jr)




