News Bild Caritas sammelt für den Zusammenhalt in der Gesellschaft: Mehr als 6000 Sammlerinnen und Sammler bitten ab 28. September um eine Spende für die Caritasarbeit vor Ort

Caritas sammelt für den Zusammenhalt in der Gesellschaft: Mehr als 6000 Sammlerinnen und Sammler bitten ab 28. September um eine Spende für die Caritasarbeit vor Ort

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Es gibt vieles, was Menschen miteinander verbindet: Träume und Wünsche, aber auch Nöte und Ängste. Mit Zusammenhalt lassen sich Ziele leichter erreichen und Hindernisse schneller überwinden. Stattdessen geraten Menschen auch bei uns ins soziale Abseits und sehen sich allein mit ihren Problemen konfrontiert. Träume werden dann unerreichbar. Menschen die Hand zu reichen, schafft Zusammenhalt. Miteinander kann man auch schwierige Zeiten meistern. „Spenden Sie Zusammenhalt!“ Mit dieser Bitte gehen von 28. September bis 4. Oktober wieder mehr als 6000 Frauen und Männer auf die Straßen und von Haus zu Haus, um Spenden für die Caritas und ihre Hilfsprojekte zu sammeln. Am 4. Oktober, dem Ernte-Dank-Fest, ist die Kirchenkollekte in allen Gottesdiensten für die Arbeit der Caritas bestimmt.

 „Hilfe auf Augenhöhe, den Menschen Ansehen geben, das ist es, was die Caritas als Hilfswerk der katholischen Kirche auch bieten will“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz. Dabei frage die Caritas wohl nach den Ursachen einer Notlage, aber eben nicht nach der Schuld an der Not! Die Caritas stärke Menschen, durch Begegnung und Zuneigung. „In den Beratungsstellen suchen wir gemeinsam mit den Menschen einen Weg aus der Misere“, so Batz weiter. Dadurch gewinnen sie neues Selbstvertrauen und erleben, dass Krisen auch Chancen beinhalten. Manchmal sind es konkrete Unterstützungen – der Kleiderladen oder die Hilfe bei der Erstausstattung für das neue Baby. Wenn der Brief der Behörde Rätsel aufgibt, Konflikte in der Familie eskalieren oder der Schuldenberg wächst, dann ist die Caritas zur Stelle. Nur eine Gesellschaft, die zusammenhalte und die Nöte der anderen nicht aus den Augen verliert, sei eine sozial gerechte, sagt Batz.

 

Maßvolle und nachhaltige Hilfe

Wer Rat und Hilfe sucht, brauche oft am dringendsten einen guten Blick. Jemanden, der ihn ehrlich, offen, nicht bewertend anschaut; jemanden, der Ansehen gibt, während sich andere abwenden, nicht mehr hinschauen wollen. Viele haupt- und ehrenamtlich in Caritas-Diensten Mitarbeitende geben tagtäglich ihr Herz und schenken so den Menschen ein Stück Geborgenheit. „Es geht um Wiederherstellung, nicht um Übermaß. Etwas Notwendiges, Not Wendendes soll geschehen, nichts Unnötiges. Es geht uns um Hilfe auf Augenhöhe“, bekräftigt der Caritasdirektor. Auch jede Pfarrgemeinde ist sozial aktiv: Durch das ehrenamtliche Engagement Vieler für ein lebendiges Gemeindeleben, durch Ange­bote von Jung für Alt und von Alt für Jung, durch die Etablierung einer Willkommenskultur für Flüchtlinge in unseren Gemeinden und durch vieles mehr.

 

Hilfe in Pfarrei und Verband

Von 28. September bis 4. Oktober sind bistumsweit wieder mehr als 6000 ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammlerinnen unterwegs. Am 4. Oktober, dem Ernte-Dank-Fest, ist die Kirchenkollekte in allen Gottesdiensten für die Arbeit der Caritas bestimmt. „Durch die Spenden können wir schnell und zielgerichtet helfen. Sie ermöglichen unseren Diensten Freiräume, um über das vom Staat finanzierte Maß hinaus sinnvoll und nachhaltig aktiv werden zu können“, versichert Caritas-Sprecher Marcus Weigl. Die Dienste und Hilfen der Caritas seien so vielfältig wie die Sorgen und Nöte der Menschen. Die Caritas engagiere sich für die Menschen am Rande, in zahlreichen Projekten, in Pfarrei und Verband.  40 Prozent bleiben in der Regel direkt in den Pfarreien, in denen sie gesammelt werden. Mit den restlichen 60 Prozent werden über die Caritasverbände konkrete Dienste, Initiativen und Hilfsprojekte finanziell unterstützt.

 

Transparenz und Zuverlässigkeit

Der Umgang mit den Spendengeldern unterliegt bei der Caritas den ständigen Prüfungen durch die Bischöfliche Finanzkammer, den Bundes- und Landesrechnungshof, die Kommunen und unabhängige Prüfgesellschaften. Die Sammlungsgelder sind zweckgebunden. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat festgestellt, dass die Caritas mit dem niedrigsten Satz an Verwaltungskosten auskommt. Und auch die Sammler können sich ausweisen: Eine von der Pfarrei abgestempelte Sammelliste dient der Legitimation. Die Sammler mit der Büchse haben einen von Caritas oder der Pfarrei ausgestellten Sammelausweis. Alle Büchsen sind verschlossen, plombiert und haben eine offizielle Caritas-Banderole.

 

Auch Spenden per Überweisung sind möglich: Ligabank Regensburg, IBAN DE20 7509 0300 0001 1010 05, BIC GENODEF1M05, früher: Konto 1101005, BLZ 75090300 oder online unter www.caritas-regensburg.de. Weitere aktuelle Informationen zur Arbeit der Caritas in der Diözese Regensburg gibt es im Internet auf www.caritas-regensburg.de.