Suche
Kategorien
Seiten
Nachrichten
Bilder
Videos
{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Seite{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Neuigkeit
Caritas-Präsidentin stärkt Ehrenamtlern den Rücken
„Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar“
Regensburg, 27. Mai 2026
Für Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa gilt: „Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar für eine lebendige Kultur der Nächstenliebe.“ Die vielen Freiwilligen prägten mit ihren Ideen und Impulsen auch die Innovationskraft der Caritas: „Die professionellen Strukturen des Verbandes sind der Möglichkeitsraum, in dem sich das bürgerschaftliche Engagement entfalten und für ganz unterschiedliche soziale Aufgaben wirksam werden kann.“
Doch die Caritas-Präsidentin sieht angesichts der staatlichen Notwendigkeit zu Haushaltskürzungen konkreten Anlass für eine deutliche Warnung vor einer Reduzierung und einem Kräfteverlust im kirchlichen Ehrenamt: „Wenn die Strukturen geschwächt werden und die beruflich Verantwortlichen durch Finanznöte und Organisationsfragen überlastet sind, geht die Anziehungskraft für neues Engagement schnell verloren.“ Sie meint damit auch Dienste, die zunächst gar nicht direkt der Glaubensvermittlung dienen, sondern vielmehr im sozialen Bereich Wirksamkeit entfalten.
„Zivilgesellschaftliches Engagement trägt unsere Gesellschaft und Demokratie in einer Zeit, in der die Angriffe auf die freiheitliche Ordnung von innen und außen spürbar heftiger werden“, betonte die Caritas-Präsidentin. „Wenn Menschen ehrenamtlich in Bahnhofsmissionen Reisenden helfen und Wohnungslosen Kaffee ausschenken, wenn sie im Hospiz Sterbende begleiten oder sich als Sprach- und Lesepaten für Geflüchtete engagieren, stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt – gegen Gleichgültigkeit und Verrohung.“
Mit fast 800.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sind die im Deutschen Caritasverband organisierten Institutionen nach dem Staat der größte Arbeitgeber im Land. Hinzu kommen etwa eine halbe Million ehrenamtliche Mitarbeiter, davon denen ein großer Teil viele Stunden seiner Freizeit für die Arbeit im kirchlichen Ehrenamt opfert.
Text: CNA Deutsch
(sig)




