Gruppenfoto von oben von Leuten bei einer Ehrung

Caritas-Krankenhaus in Donaustauf ehrt bei Mariafeier Dienstjubilare

St. Maria feiert Gemeinschaft


Donaustauf, 15. September 2026

Am 12. September feiert die Kirche das Fest „Mariä Namen“. Vor diesem Hintergrund ehrte das Caritas-Krankenhaus St. Maria in Donaustauf am Montag, 14. September seine Namenspatronin in einer Festmesse und würdigte gleichzeitig 16 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Drei von ihnen sind seit 40 Jahren im Haus tätig.

In seiner Predigt erinnerte Diözesan-Caritasvorsitzender Domkapitular Michael Dreßel an die Bedeutung des Namens. Dieser sei mehr als die Summe einzelner Buchstaben, sondern stünde für die Persönlichkeit, Individualität und Würde des Menschen. Daher bezeichne die katholische Kirche den Namen als „Ikone der Person“. Gott rufe jeden Menschen bei seinem Namen. Daher sei der Name heilig. Einer fortschreitenden Anonymisierung in vielen Bereichen der Gesellschaft müsse man daher um des Menschen willen entgegentreten. Mit Blick auf die Dienstjubilare, betonte der Prediger, dass diese bei der Unterzeichnung ihres Arbeitsvertrages mit ihrem Namen zum Ausdruck gebracht haben, mit ihrer ganzen Person und ihrer beruflichen Kompetenz für die Werte des Krankenhauses und das Wohl der Patienten einzustehen. Daher gelte den Jubilaren ein besonderer Dank für oft jahrzehntelanges Engagement. Maria werde seit Jahrhunderten als „Heil der Kranken“ verehrt. Darum trage das Caritas-Krankenhaus diesen Namen zurecht. „Es ist der richtige Name für dieses Haus“, so Dreßel. „Mit Maria als Vorbild gehen wir nicht irre.“

Zwei Jahre unter Caritas-Trägerschaft

Beim anschließenden Festakt blickte Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann auf die ersten beiden Jahre des Krankenhauses unter der Trägerschaft der Caritas zurück. Er dankte den Mitarbeitenden dafür, dass sie die Veränderungen im Haus mitgetragen und den Übergang gemeinsam gestaltet hätten. Gute Patientenversorgung, so Weißmann, könne nur gelingen, wenn alle Berufsgruppen zusammenarbeiteten – von Medizin, Pflege und Therapie bis zu Verwaltung, Technik, Küche und Reinigung. „Dieser Zusammenhalt zeichnet St. Maria aus – und wir werden ihn auch in Zukunft brauchen. Denn die schwierige finanzielle Lage im Gesundheitswesen macht auch vor unserem Haus nicht halt.“

Zugleich verwies Weißmann auf die Fortschritte der vergangenen beiden Jahre. So wurden unter anderem die IT-Infrastruktur modernisiert, die elektronische Patientenakte und der digitale Medikationsplan eingeführt sowie die Zusammenarbeit mit dem Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg ausgebaut.

Der Caritas-Direktor freute sich, dass St. Maria seinen christlichen Anspruch bewahre, indem es nicht nur medizinische Versorgung auf höchstem Niveau biete, sondern ebenso Menschlichkeit und Beistand in schweren Lebenslagen. 

Bis zu 40 Jahre im Dienst der Patienten

Im Mittelpunkt des Festakts standen anschließend die 16 Dienstjubilarinnen und -jubilare. Weißmann dankte ihnen mit persönlichen Worten und einem Blumenstrauß für ihre langjährige Verbundenheit und ihren Einsatz für die Patientinnen und Patienten. Drei Mitarbeiterinnen ehrte er für 40 Jahre am Haus, fünf weitere Mitarbeiterinnen feierten ihr 25- bzw. 35-jähriges Dienstjubiläum, acht wurden für 20 bis zehn Jahre am Krankenhaus ausgezeichnet.


Text: Caritas-Krankenhaus St. Maria

(kw)



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