News Bild Caritas als Dienst der Kirche für die Armen - Elisabethfeier: Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz zeichnete langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus

Caritas als Dienst der Kirche für die Armen - Elisabethfeier: Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz zeichnete langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus

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Am Tag der Heiligen Elisabeth, Patronin der Caritas, hat Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz in der Zentrale des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg neun hauptamtlich Mitarbeitende für ihren langjährigen Dienst geehrt. In der jährlichen Elisabethfeier erhielten sie als Auszeichnung für 40 und 25 Dienstjahre die Elisabeth-Medaille mit Urkunde. Sie ist die höchste Auszeichnung, die die Caritas Regensburg vergibt.

„Von der heiligen Elisabeth können wir lernen, wie notwendend die Haltung der Aufmerksamkeit, die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und der Respekt gegenüber dem einzelnen Menschen sein kann“, sagte Batz. Für die Kirche und ihre Caritas heiße das nicht, die Armen nur mit Almosen zu versorgen, oder ihnen gerademal dann nahe zu kommen, wenn man zufällig aufeinandertrifft. „Es geht darum, den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und sich in der Gesellschaft gegen Armut einzusetzen“, sagte der Caritasdirektor. Wer sich diesen Kampf gegen Armut auf die Fahnen schreibe, der brauche gesellschaftlichen Einfluss und politisches Gewicht. Und dazu benötige man heutzutage Professionalität, die ohne Einsatz entsprechender Ressourcen nicht zu haben sei. Freilich müsse sich eine Kirche im Dienst für die Armen immer wieder hinterfragen, ob sie die Ressourcen in den Dienst der Armutsbekämpfung stellt. Auch Strukturen müssen dazu immer wieder überprüft und falls notwendig angepasst werden. „Diese tägliche Herausforderung verlange also weit mehr Geist, als nur zu fordern, die Kirche soll alles verkaufen und das Geld den Armen geben, um dann selber arm zu sein“, so Batz. Heilige wie Elisabeth haben diesen Geist, dieses Gespür für soziales Verantwortungs-bewusstsein und gelebte Solidarität in ihrer Zeit gelebt.

Alle, die in der Caritas tätig sind, wissen sich tagtäglich von diesem Geist herausgefordert und berührt. Folgende hauptberufliche Mitarbeiter erhielten zum Dank für ihren langjährigen Dienst die Medaille der Heiligen Elisabeth: Gabriele Forster, seit 1974 Mitarbeiterin in der Verwaltung des Kreis-Caritasverbandes Straubing-Bogen; Ingrid Leitner, seit 40 Jahren Verwaltungsmitarbeiterin beim Diözesan-Caritasverband Regensburg; Uwe Hoffmann, seit 1989 Leiter des Caritas-Sekretariates in Wunsiedel; Hubert König, seit 25 Jahren beim Kreis-Caritasverband Kelheim tätig, seit 1991 als Geschäftsführer; Norbert Scheidler, seit 25 Jahren beim Kreis-Caritasverband Straubing tätig, seit 1992 als Geschäftsführer; Ursula Lutz, seit 1989 Fachberaterin für Kindertagesstätten bei der Caritas Regensburg; Josip Smoljo, Leiter des Referats Migration und Integration bei der Caritas Regensburg. Zwei langjährige Mitarbeiterinnen beendeten ihren Dienst bei der Caritas. Caritasdirektor Batz verabschiedete im feierlichen Rahmen Erna Kazmierzak und Robert Bach. Beide arbeiteten bis zuletzt viele Jahre in der Erholungs- und Familienhilfe der Caritas Regensburg. Neben der Elisabethmedaille bekamen beide obendrein ein individuelles Abschiedsgeschenkeschenk und die besten Wünsche für den verdienten Ruhestand.

Informationen zur Arbeit der Caritas in Regensburg und im gesamten Bistum gibt es unter www.caritas-regensburg.de