News Bild Bundesweiter „Tag der offenen Klöster“ wird auch im Bistum Regensburg gefeiert

Bundesweiter „Tag der offenen Klöster“ wird auch im Bistum Regensburg gefeiert

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Am Samstag, den 10. Mai 2014 findet der bundesweite „Tag der offenen Klöster“ statt. Auch im Bistum Regensburg gibt es zahlreiche Angebote an diesem Tag. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Klosterleben einmal hautnah mitzuerleben, sich über das Ordensleben zu informieren sowie bei dem  reichhaltigen geistlichen und kulturellen Programm, das von den Gemeinschaften angeboten wird, mitzumachen und mitzufeiern. Kreuzgang, Klausur, Klostermauern, beten und arbeiten. Was das Leben von Ordensleuten ausmacht, darüber haben viele ganz bestimmte Vorstellungen. Ordensleute leben weit unterschiedlicher, als dass es Schlagworte ausdrücken könnten. Das beweisen die vielen Ordensmänner und Ordensfrauen in Deutschland täglich aufs Neue. Der Tag der offenen Klöster findet 2014 erstmals deutschlandweit statt. Er ist entstanden aus einer Idee der Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral der Orden und des Zentrums für Berufungspastoral, einer Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz.

 

Die Mallersdorfer Schwestern werden die Pforten ihres Mutterhauses in der Zeit von 15 bis 18 Uhr öffnen. Es besteht die Gelegenheit zu einem Rundgang durch das Kloster. Gleichzeitig wird im Johannissaal ein Film über das Leben und Wirken der Mallersdorfer Schwestern in Deutschland, Rumänien und Südafrika gezeigt. Informationen zum Seligen Gründer der Ordensgemeinschaft, Paul Josef Nardini, erhalten die Besucher in der Nardini-Gedenkstätte. Jeweils um 15.30 Uhr und um 16.30 Uhr laden die Schwestern ein in die Mutterhauskirche zu einer besinnlichen Stunde mit meditativen Texten und Harfenmusik. Der Tag endet um 18 Uhr mit einer Vesper in der Pfarrkirche St. Johannes, Mallersdorf.

 

In Ensdorf laden die Salesianer Don Boscos zu einer „Ensdorfer Klosternacht“ ein. Bibelgespräche, meditativer Tanz, Diskussionsrunden, Workshops, Konzerte und vieles mehr erwarten den Besucher. Das genaue Programm findet man hier:

www.kloster-ensdorf.de/veranstaltungen/kloster/ensdorfer-klosternacht/

Die Geistliche Familie vom heiligen Blut in Aufhausen sowie die Missionsdominikanerinnen von Kloster Strahlfeld, öffnen ebenfalls ihre Pforten an diesem Tag.

Die Redemptoristen und die Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser in Cham bieten die Gelegenheit, das Kloster von innen kennenzulernen: vom Keller bis zur Kirchturmspitze, vom Wohnbereich der Patres und Brüder bis zum Gebetsraum und Wohnzimmer der Schwestern. Auch sind die Besucher eigeladen, zusammen mit Patres, Brüdern und Schwestern zu beten, zu hören, wenn Säulenheilige zu sprechen beginnen und von den beiden Ordensgemeinschaften erzählen, mittags im Garten zu grillen, neugierig zu sein unter dem Motto: „Was ich schon lange mal fragen wollte…“ oder an einer „Fotosession“ mitwirken:  In kleinen Gruppen mit offenen Augen durchs Kloster gehen und Fotos machen – sehen, was einem besonders auffällt und dann die Bilder einander vorstellen. Dazu gehört ebenfalls, zuhören und miteinander darüber reden, was das ist „berufen zu sein“ und wofür die Patres, Schwestern und Brüder sich einsetzen. Selbstverständlich wird auch gemeinsam die Heilige Messe gefeiert. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten. Telefon: 09971/2000-0 oder exerzitienhaus.cham@redemptoristen.de

Auch die Dillinger Franziskanerinnen in Straubing laden am Nachmittag zum Besuch in ihr Marienheim ein mit Gespräch bei Kaffee und Kuchen, Spiel und Workshop und Klosterführung. Das Ursulinenkloster in Straubing beteiligt sich ebenfalls am „Tag der offenen Klöster“. Hier geht es um 14.00 Uhr los. Zunächst stellen die Schwestern ihren Orden vor, dann gibt es ein Führung durch das Kloster und das Leben in geistlicher Gemeinschaft kann kennengelernt werden. Als Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen. Um
17:00 Uhr endet der Tag mit der Feier der gemeinsamen Vesper.

 

Die Franziskanerinnen in Aiterhofen öffnen zwischen 14 und 17 Uhr ihre Pforten für alle Interessierten. Dann kann das Kloster mit den verschiedenen Einrichtungen kennengelernt werden. Sr. Anita Heimerl, Generaloberin, wird die Besucher begrüßen und auf die verschiedenen Stationen hinweisen. Es kann die Stickerei, der Sonnengesangsgarten, Schule und Kindergarten und einzelne Klosterräume besichtigt werden. In einer Präsentation erfahren die Besucher etwas zur Geschichte des Klosters, die Missionsstation in Brasilien und Bolivien und die Tätigkeitsbereiche der Schwestern. Auch für Gespräche und Fragen stehen einzelne Schwestern zur Verfügung. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen laden die Franziskanerinnen zum Abschluss um 16.15 Uhr zu einem gemeinsamen Abendgebet, der Vesper in die Klosterkirche, ein.

 

Alle Ordensgemeinschaften, die sich am 10. Mai an der bundesweiten Aktion beteiligen, sowie Informationen zum jeweiligen Programm findet man unter

tag-der-offenen-klöster.de