News Bild Bischof Voderholzer und Regionalbischof Weiss setzen ein Zeichen für die Ökumene

Bischof Voderholzer und Regionalbischof Weiss setzen ein Zeichen für die Ökumene

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So geht ein Wunsch in Erfüllung: Bischof Rudolf Voderholzer hat zusammen mit Regionalbischof Hans-Martin Weiss und dem rumänisch-orthodoxen Pfarrer Vasile Florin Reut sowie Mitgliedern des Domkapitels eine ökumenische Vesper an Christi Himmelfahrt gefeiert. Auf seinen Vorschlag hin fand die Vesper am Donnerstag in der evangelischen Dreieinigkeitskirche in Regensburg statt, „um das gemeinsame Singen und Beten viel mehr zu praktizieren“, so Regionalbischof Weiss in seiner Begrüßung.

Bischof Rudolf sprach ihm dafür seinen herzlichen Dank aus. „Wir sind der Welt das gemeinsame Zeugnis der österlichen Freude schuldig.“ Die Kirche, so Bischof Rudolf, sei berufen, sein Wort zu verkünden und ihn im Sakrament leibhaftig werden zu lassen. Weil es aber nur einen Leib geben könne, sei es wichtig, wenigstens miteinander zu beten: „Heute und hoffentlich immer öfter!“

 

Jesus, der erste Religionslehrer

Himmelfahrt, erklärte Regionalbischof Hans-Martin Weiss im Anschluss, habe eine große Wirkung. Jesus habe die Menschen damals stark gemacht, seine Botschaft zu verbreiten. „Menschen sollen und können Zeugnis von Jesus Christus geben.“ Auch heute noch. Das Himmelfahrtsfest gebe immer wieder eine Vorstellung davon, welche Kraft das Wort Gottes hat. Regionalbischof Weiss verwies in diesem Zusammenhang auf die Arbeit der Religionslehrer, die oft zu wenig beachtet werde. Jesus sei sozusagen der erste christliche Religionslehrer gewesen. Wer ihm folgt, leiste eine Arbeit von unschätzbarem Wert. „Ich bin dankbar für jedes Lied und jeden Text, den ich im Religionsunterricht gelernt habe. Das waren Meilensteine in meinem Leben.“

Über Religionslehrer und das gemeinsame Zeugnis des Glaubens konnten die Besucher im Anschluss an die Vesper noch diskutieren: Regionalbischof Weiss lud alle ganz herzlich zum Imbiss ins gegenüberliegende Alumneum ein.