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Bischof Voderholzer segnet die Räume des neuen Jugendpastoralzentrums

Wo junge Menschen zusammenkommen

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Bischof Rudolf Voderholzer hat am Mittwoch die Räume des neuen Jugendpastoralzentrums „JETZT“ gesegnet. Zuvor hatte er in der Hauskapelle des Diözesanzentrums Obermünster mit Mitarbeitern ein Pontifikalamt gefeiert und am Festakt zur Einweihung teilgenommen.

Perspektive für ein sinnerfülltes Leben

Für die verbandliche Jugendarbeit machte sich Bischof Rudolf in seiner Predigt stark. Er verlieh seiner Sorge Ausdruck, welche Auswirkungen die Pandemie auf den Zusammenhalt bei Kindern und Jugendlichen habe. Dazu zitierte er den Jugendbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Johannes Wübbe: „Macht, wo es nicht geschehen ist, die Pfarrheime wieder auf! Lasst die jungen Menschen sich treffen! Unterstützt und fördert die Verbandsarbeit!“ In dieser Situation eröffne die befreiende Botschaft des Evangeliums eine Perspektive nicht nur über Grab und Tod hinaus, sondern schon im Hier und Jetzt zu einem sinnerfüllten Leben. Das sei das Zentrum jeder Verkündigung in der Pastoral. Für das neue Jugendpastoralzentrum wünsche er sich, dass durch den Dienst der Mitarbeiter viele junge Menschen ihre Berufung und in der Nachfolge Jesu „ein vielleicht nicht immer spaßerfülltes, aber ein sinnerfülltes Leben“ finden.

Unter einem Dach

Den Kern des neuen Hauses am Obermünsterplatz 10 bildet ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude aus dem 18. Jahrhundert, das durch einen Neubau erweitert wurde. Die Kosten des Projekts umfassen nach fünf Jahren Bauzeit 7,8 Millionen Euro. Insgesamt bietet es 60 Arbeitsplätze und beheimatet die Mitarbeiter des Bischöflichen Jugendamts, darunter die Ministranten-, die Schülerpastoral sowie die Diözesangeschäftsstellen des BDKJ und der Jugendverbände. Darüber hinaus haben dort die Berufungspastoral und die Fachstelle Liturgie ihren Platz gefunden.

Ein Rahmen für Begegnung

„JETZT“ – der Name sei nicht nur das Ergebnis eines Namensfindungsprozesses unter den Mitarbeitern, er greife auch ein Wort von Papst Franziskus auf, der den Anwesenden beim Weltjugendtag in Panama vor drei Jahren „Ihr jungen Leute seid das Jetzt Gottes!“ zugerufen habe, so Jugendpfarrer Domvikar Christian Kalis beim Festakt. Das JETZT sei kein Bürogebäude, sondern ein Raum, wo sich junge Menschen treffen können und auch die Ehrenamtlichen aus den Verbänden Zugang haben. Für die Zukunft wünscht er sich, „dass sich hier alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Ausnahme wohl und angenommen fühlen, dass sie hier gemeinsam wachsen und reifen können – und dass die Kirche von ihnen und durch sie lernen darf.“