News Bild Bischof Voderholzer erhält „Sündenfall“ aus dem Hause Meissen

Bischof Voderholzer erhält „Sündenfall“ aus dem Hause Meissen

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"Wir als Porzellan-Manufaktur Meissen sind sehr glücklich, so einen ausgesprochenen Kenner der sakralen Kunst und auch Liebhaber sakraler Objekte zu den Freunden unseres Hauses zählen zu können". Michael Ray Albrecht - Director International Business Development - zeigte sich bei seinem Besuch in Regensburg mehr als erfreut über den wertvollen Kontakt zu Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Das Treffen ist die Folge einer zufälligen Flughafen-Begegnung sowie eines Besuchs des Bischofs in der ältesten Porzellan-Manufaktur Europas samt dazugehörigem Museum.

 

Nachbildung des Originals von 1745

Bei seinem Museumsrundgang in Meißen vor einem dreiviertel Jahr hatte es Bischof Rudolf ganz besonders die Darstellung des Sündenfalls angetan - sprich eine Figurengruppe bestehend aus Adam und Eva, dem Baum der Erkenntnis, der Schlange und weiteren Tieren. Der Bildhauer und Modelleur Johann Friedrich Eberlein schuf 1745 diese Figurengruppe. Dieses Unikat bekam Bischof Rudolf für einige Monate als Leihgabe. Jetzt befindet es sich wieder im Museum in Meißen. Im Gegenzug konnte Michael Ray Albrecht im Regensburger Ordinariat eine handbemalte Nachbildung in den Originalformen an Bischof Rudolf überreichen. Der zeigte sich begeistert und stellte beim Vergleich der beiden Figurengruppen fest: "Man sieht, dass es nie zwei gleiche Stücke gibt; jedes ist Handarbeit, die Freiheit des Malers ist nicht zu übersehen."

 

Weitere Zusammenarbeit geplant

Bischof Rudolf nutzte die Gelegenheit, um Michael Ray Albrecht sowie der Marketingberaterin Silke Rau eine weitere Figur aus dem Hause Meissen zu zeigen - den Hl. Petrus. Der befindet sich im bischöflichen Arbeitszimmer und war ein Geschenk der Regensburger Brauerei Bischofshof an seinen Vorgänger Bischof Manfred Müller anlässlich der Feier des 1250-jährigen Bistumsjubiläums. Dass der Austausch über sakrale Objektkunst zwischen der Porzellan-Manufaktur Meissen und Bischof Rudolf Voderholzer weitergehen wird, das steht fest. Gerade auch beim Thema "sakrale Krippen" ist die Expertise aus Regensburg nämlich sehr gefragt.