News Bild Bischof Voderholzer besuchte Adlkofener Krippenweg
Bischof Voderholzer besuchte Adlkofener Krippenweg

Symbolkraft der Krippen

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Sogar das Wetter meinte es gut, als Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Mittwoch in die Pfarrei Adlkofen kam, um den Krippenweg zu gehen. Hatte es am Vormittag noch leicht geregnet, schien beim Eintreffen des Bischofs die Sonne. Da der Besuch privat war, begleitete ihn nur eine kleine Gruppe mit Pfarrer Johann Schober, Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer, PGR-Sprecherin Susanne Huber, Kirchenpfleger Richard Wagner, Mesnerin Anna Daffner und vom Heimat- und Trachtenverein Vorsitzende Carina Böse und Krippenbauer Heinrich Böse.

 

Bischof segnet Kinder am Krippenweg

Bischof Rudolf besuchte fast alle 31 Stationen. Er war beeindruckt von den verschiedenen Gattungen wie orientalische Krippen, Grotten, Heimatkrippen, Blockkrippen. Auffallend waren auch die unterschiedlichen Materialien, aus denen die Darstellung der Geburt Christi gezeigt wird. Bischof Voderholzer erklärte auch die Anordnung der Figuren wie der Tiere. Die Hirten, die ein Lamm auf der Schulter trügen, verweisten schon auf das Lamm Gottes. Die Weisen aus dem Morgenland symbolisierten auch die drei Lebensalter. Das Kamel stehe für den asiatischen Kontinent, der Elefant für den afrikanischen und das Pferd für den europäischen. Die Kinder, die mit ihren Eltern auch auf dem Krippenweg unterwegs waren, segnete der Bischof. Er sprach dem Heimat- und Trachtenverein seinen Dank und seine Anerkennung aus für die Organisation des Krippenweges und allen Privatpersonen, dem Rathaus, dem Kindergarten, der Schule, dem Seniorenheim und den Geschäften, die die 31 Krippen bis zum 6. Januar aufgestellt haben. Es sei eine großartige Idee gewesen, statt der verhinderten 30. Ausstellung einen Krippenweg ins Leben zu rufen. Zum Abschluss überreichte Pfarrer Schober ein Buch über christliches Brauchtum im Jahreslauf an den Bischof und der wiederum beschenkte die begleitende Gruppe mit einem Buch über seine Krippen in Regensburg.