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Bischof segnet renoviertes Pfarrhaus in Hofdorf

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"Gaudete - Freut euch" - dieser Ruf wurde am dritten Adventssonntag für die Pfarreiengemeinschaft Hofdorf-Steinbach-Martinsbuch mit Expositur Hagenau im Landkreis Dingolfing-Landau besonders spürbar. Diözesanbischof Rudolf kam zur Segnung des renovierten Pfarrhauses nach Hofdorf in die Pfarrei Sankt Margareta. Am Beispiel Johannes des Täufers erläuterte Bischof Rudolf die Wegbereitung zu Christus und die Dienste in der Kirche. Gleichzeitig dankte er auch allen Verantwortlichen für die gelungene Renovierung und den zahlreichen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen der Pfarreiengemeinschaft für ihr Engagement.    

Bistum Regensburg hat viele Kirchenchöre

Bischof Rudolf erinnerte, dass an den drei Adventssonntagen Johannes der Täufer  im Blickpunkt steht. Johannes könne auch als Urbild für den Dienst des Priesters gesehen werden. Wie die Evangelisten berichten, hat sich Johannes immer "zurückgenommen". Er wollte nicht im Mittelpunkt stehen, sondern immer auf Jesus hinweisen, den Menschen den Weg zu Jesus bereiten. "Der Dienst von Johannes dem Täufer ist unglaublich wichtig und ein Vorbild für die Dienste in der Kirche" betonte Bischof Rudolf und bat, sich gegenseitig zu helfen, Jesus zu finden. "Wegbereiter sein gilt nicht nur für den Pfarrer, sondern für alle" erklärte der Bischof und dankte den vielen ehrenamtlich Tätigen in den Pfarreien. Beispielhaft nannte er die Lektoren als "die Stimme" für  das Wort Gottes und auch die Kirchenmusik verdiene ein Vergelt‘s Gott. Erst heute habe er im Radio gehört, dass das Engagement in den Kirchenchören Bayerns zurückgehe - mit Ausnahme im Bistum Regensburg. Das freue ihn als Bischof außerordentlich. Alle Gläubigen bat er, sich Zeit zu nehmen für Gott, gerne Gottesdienste mitzufeiern ohne auf die Uhr zu blicken und so gemeinsam erleben zu dürfen: "Wer glaubt ist nie allein". Bischof Rudolf bat, um die Berufung für geistliche Berufe zu beten und ermutigte Eltern und Großeltern in der Hauskirche die ersten Wegbereiter des Glaubens zu sein.

Pfarrheim ist jetzt barrierefei

Mit dem Tanz der Schneeflocken ging es zur Segnung des renovierten Pfarrhofes. Das Pfarrhaus war 1956 neben der Pfarrkirche erbaut worden. Nun hat es eine Generalsanierung erfahren damit der neue Pfarrer sein Zuhause wieder in Hofdorf hat. Das Architekturbüro Manfred Koronowski aus Dingolfing änderte bei dieser Maßnahme die Grundrisse der Räume, sodass Amtsräume, Wohnung für Pfarrer und Haushälterin sowie Jugendraum getrennt über eigene Zugänge erreicht werden können. Im Untergeschoss wurde das Pfarrbüro eingerichtet, das nun barrierefrei zugänglich ist. Im Erdgeschoss finden sich Wohnräume für Pfarrer und Haushälterin sowie Jugendraum und Amtsraum. Die Privaträume des Pfarrers und ein Gästezimmer wurden im Obergeschoss eingerichtet. Auch außen erfuhr das Haus eine Sanierung und Umgestaltung der Außenanlagen.