News Bild Bischof Rudolf spendete die Firmung in Burglengenfeld

Bischof Rudolf spendete die Firmung in Burglengenfeld

Home / News

55 Buben und Mädchen aus den Pfarreien Sankt Josef, Burglengenfeld, und Sankt Pankratius, Dietldorf, warteten am Samstag auf Bischof Rudolf. Nach langer und intensiver Vorbereitung sollten sie heute das Sakrament der Firmung empfangen. Die Josefskirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Um 10:00 Uhr begann das Pontifikalamt mit dem feierlichen Einzug. 

Segen für die Kinder

Im Vorraum der Kirche begrüßten Kommunionkinder den Regensburger Bischof. Eltern und Großeltern warteten mit Kindern auf dem Arm und baten um den Segen. Pfarrer Helmut Brügel begrüßte den Gast herzlich.

Eltern müssen den Kindern helfen, ins Leben hineinzukommen

In seiner Predigt wandte sich Bischof Rudolf direkt an die Firmbewerber, die Patinnen und Paten und die Eltern. Kinder sollten sich selbst aussuchen, was sie glauben wollten, behaupten heute manche. Die Kinder von klein auf zu Christus zu führen, sie zu taufen, sei eine unnötige Festlegung. Wesentliche Entscheidungen für ihre Kinder nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen, sei aber eine der Grundaufgaben verantworteter Elternschaft.

Die Sprache suche man sich nicht selbst aus, ebenso wenig den Ort, an dem man groß werde, die Nation und die Kultur, in die man hineinwachse. Selbst das Leben an sich suche sich niemand selbst aus. Die grundlegenden Dinge werden einem in die Wiege gelegt. Sie sind Geschenk. Und dazu zählt auch der Glaube, aus dem heraus wir die Welt und uns selbst begreifen können: „Ohne Vorgaben können wir nicht ins Leben hineinkommen.“

Alles Wichtige im Leben ist geschenkt

Die Firmung sei der Zeitpunkt, an dem die Menschen selbst Stellung nehmen zur Statthalterentscheidung ihrer Eltern. „Die Kirche betrachtet Euch heute als Erwachsene, die selbst entscheiden können.“ Der Bischof dankte den Mädchen und Jungen, dass sie bereits seien, auf der Grundlage einer eigenen Entscheidung sich zu Christus zu bekennen. „Ihr nehmt heute das Licht des Glaubens persönlich in Eure Hand.“ Alles was wichtig sei im Leben, könne man nicht kaufen. Geliebt zu werden, selbst zu lieben, Eltern, Geschwister, Freunde, Lebensglück: das erhalte man nur als Geschenk.

Sonntags kriegt die Seele Nahrung

„Macht den Glauben zu Eurer persönlichen Sache“: ermutigte der Bischof die Firmbewerber. Dazu sei der Sonntag und seine allwöchentliche Feier von besonderer Bedeutung. Der Sonntag und in seinem Mittelpunkt die Eucharistiefeier seien die Gelegenheit, den Hunger der Seele zu stillen und die Beziehung zu Christus lebendig zu halten.